2017 RECAP

2017 – schon vorbei?! Hat das Jahr nicht eben erst begonnen? Ich selbst klinge wie meine Mutter, die vor dreißig Jahren vor mir stand und sagte: „Die Zeit vergeht wie im Nu, das wirst du irgendwann auch merken.“ Damals habe ich sie nur mit großen Augen angeschaut und musste darüber lachen, da als Kind ein Tag gefühlt 80 Stunden hatte. Das war einmal, vor nun langer langer Zeit – Zeit, die eben doch vergangen ist. Ganz komisch, diese Zeit! Wer ist das eigentlich und wieso bestimmt sie selbst, wie schnell sie ist?

Wir brauchen viele Jahre bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.“ Ernst Ferstel.

Wenngleich ich auch am liebsten den Zeiger der Uhr ein wenig zurückdrehen würde – ich kann es nicht. Das kann keiner von uns. Wenn doch, meldet euch bitte umgehend bei mir!

Umso dankbarer bin ich, dass ich vor allem durch meinen Beruf die Möglichkeit habe, solch wunderbare Erinnerungen sammeln und diese Momente mit zahllosen zauberhaften Menschen teilen zu können. Auch dieses Jahr gibt es einen Jahresrückblick, in dem ich alles Erlebte nochmal abgetippt habe. Derzeit gibt es zich hunderte Throwbacks auf einigen Blogs, dennoch würde ich mich freuen, wenn ihr ein wenig Zeit findet und mich auf meiner kleinen Zeitreise begleitet.

VORSÄTZE

Im Januar nehmen sich Millionen Menschen auf der ganzen Welt vor, ab der Jahreswende zum 1.1. mit dem Sport zu beginnen, sich gesünder zu ernähren, mehr Zeit für sich selbst zu nehmen, auch wenn sie knapp ist…. Alle Jahre wieder und am 31.12. sitzen mindestens 90% von diesen Menschen da und können nicht fassen, dass das Jahr rum ist und sie diese Vorsätze schon am Nachmittag des 1.1. über Board geworfen haben.

Deswegen bin ich nicht so der Typ, der ab dem ersten Tag im neuen Jahr alles besser machen will. Ich mache es schon vorher! Einfach direkt anpacken und loslegen, ohne sich auf ein Datum festzulegen. Das macht man eher aus Bequemlichkeit und das sollte man nicht. Auch im November kann man mit dem Sport beginnen oder mehr Bücher lesen. Beides betreibe ich derzeit übrigens intensiv. Schaffe ich es nicht ins Gym, dann Trippel ich im Wohnzimmer herum. Planks, Sit-ups und Squats kann man sogar im Bad oder Flur machen. Bei mir gibt es da keine Ausreden. Seit Anfang November habe ich mir ca. 30 neue Bücher gekauft (ich war davor ein Lesemuffel und guckte eher Bilder in der Vogue). Nun lese ich sogar drei Bücher parallel. Macht mir richtig Spaß und dafür brauche ich nicht auf den 1.1. zu warten, sondern habe Wochen vorher angefangen.

Oder wie ist das bei euch? Gibt es Vorsätze? Wenn ja, welche?

 

JANUAR

Noch bevor die Fashion Week in Berlin losging habe ich wie jedes Jahr einen Arzttermin gemacht. Zu Beginn eines jeden neuen Jahres lasse ich ein großes Blutbild machen, um meine Werte zu checken. Das ist mir sehr wichtig, geht schnell und tut nicht weh. Kann ich euch echt an’s Herz legen, einfach um zu sehen, ob ihr gegebenenfalls einen Mangel habt oder irgendein Wert zu stark schwankt. Ich bin sehr froh, dass meine Werte bisher alle super waren.

Nun aber zum tatsächlichen Rückblick-Teil: Mit der alljährlichen Berliner Fashion Week im Januar startete das Jahr 2017 sehr turbulent für mich. Ich genieße es sehr, wenn all meine Liebsten sich in Berlin tummeln und wir gemeinsam von Show zu Show und von Event zu Event hüpfen können. Ganz viel Liebe, Quality Time und modische Inspiration! Da meine Blogger Girls alle verteilt in Deutschland wohnen und man sich sonst auch nur über Instastories sieht, freue ich mich immer unglaublich auf die gemeinsamen Tage und vor allem Abende mit den Ladies. Ab und zu skippt man dann auch eine FW Party und wir essen und chillen bei uns Zuhause – ganz gemütlich. Das schönste bezüglich der FW’s sind in der Tat die Menschen, die da sind. Nicht nur die Blogger-Mädels, auch Vertreter von Agenturen und Firmen sind mir mittlerweile so vertraut wie Freunde, da ich das ganze Jahr über mit ihnen arbeite und man ständig in Kontakt steht. All diese tollen Menschen machen so eine FW erst ganz besonders. Wenn du abends auf einer Party bist und strahlst, weil du dich umschaust und überall deine Mädels herumhüpfen siehst. Herrlich!

Der Januar brachte allerdings nicht nur die Berliner Fashion Week mit sich, sondern direkt dazu auch noch ein weiteres, ganz persönliches Highlight für mich. Ich durfte für Topshop meine „Edited by Marina the Moss“ Kollektion zusammenstellen. Das war eine wundervolle Erfahrung und die Zusammenarbeit mit der Marke lässt mich Herzchen sehen, da ich an das riesige Schaufenster am Alexanderplatz denke. Einfach nur überwältigend!

Ebenso bekam ich im Januar meine Zahnspange – genauer gesagt meine Invisaligns. Ich hasste sie und war recht wenig begeistert davon, da ich sie 22 Std. am Tag tragen musste, damit sie ihre volle Wirkung entfalten konnten. Das war für eine Nachkatze wie mich die Hölle, denn ich nasche zwischendurch immer gerne irgendwas. Was mit den Invisaligns nicht mehr ging. Ich war leider gar nicht glücklich damit und somit kurze Zeit später wieder bei meinem Kieferorthopäden, der mir sowieso von Anfang an zu einer inneren festen Spange geraten hatte. Gut, ich gebe zu, manchmal muss ich mein ‚Besserwissen’ durchbekommen, um dann zu lernen wie doof das doch war.

FEBRUAR

Da Berlin ja immer den Startschuss des Fashion Week Marathons setzt, ging es für mich im Februar direkt weiter nach London. Und das mit niemand geringerem, als meiner Schwester Magdalena. Wir hatten wirklich eine wunderbare Zeit! Allerdings hat hier nicht eine spezielle Show mein Herz im Sturm erobert, sondern das traumhafte „Sketch“. Ein Marini-Restaurant, wie es im Buche steht. Als hätte ich die Fassade selbst gemauert, verputzt, dann rosa bemalt – und alles natürlich rosa eingerichtet.

MÄRZ

Nach London folgte die Paris Fashion Week dann im März. Auch hier hatte ich meine bessere Hälfte mit im Gepäck, den Philipp, und erneut die Hoardi. Wie ihr vermutlich schon wisst, ist Paris nicht meine liebste Stadt. Irgendwie werden wir nicht so wirklich warm miteinander. Umso besser also, dass Hoardi in Paris voller Liebe, Freude und positiver Energie sprudelte und mich somit ein wenig anstecken und mitreißen konnte. Sie kennt sich aus in der Stadt, weiß mittlerweile wo ich mein spezielles Essen (gluten-frei und vegan) bekomme und ist immer für einen „Kitsune“ Matcha Latte im Palais Royal zu haben.

Nach dem ganzen Modetrubel haben Phil und ich uns eine kleine Auszeit gegönnt und sind in die Sonne geflüchtet. First stop: Florida! An der Westküste in Naples sind wir bei einer äußerst süßen älteren Dame, die alleine in einem Haus lebt und ein Zimmer über Airbnb vermietete, untergekommen. Philipp mag die Westküste mehr als Miami. Anders als bei mir, denn ich brauche den Trubel. Da wir nun ein paar Mal in Florida waren, und stets unglaublich glücklich sind, zurück zu sein, sehe ich Phil und mich schon als altes Rentnerpaar, das alljährlich nach Florida flüchtet um zu „überwintern“. Typisches Florida Rentnerleben, mit einem Haus am See und ein paar Krokodilen drinnen. Hehe. Kurz Tagträumen….

Auf dieser Reise haben sich gleich zwei meiner größten Träume erfüllt. Ginnie Springs war einer davon. Das klare Wasser, die intensiven Farben – ein Wunder der Natur! Mir fehlen immer noch die Worte, dieses zauberhafte Stück Natur zu fassen. Das müsst ihr googeln oder selbst hinfahren, wenn ihr in Florida seid. Ist schon ein Stück weg von Miami und man muss – so wie wir – früh aufbrechen, damit man noch Tageslicht erwischt. Wir sind um 4 Uhr morgens losgefahren, um vor Ort fast die Fassung zu verlieren! Denn was wir sahen, glaubten wir kaum. Ich bin nicht der größte Fan von unberührter Natur und Grünzeug um mich herum, da ist mir eine Großstadt schon lieber – aber Ginnie Springs ist schon ein kleines Paradies!

Nachdem wir sieben Tage in Naples waren, fuhren wir mit dem Auto rüber nach Miami, um dort weitere fünf Tage zu verbringen. Gutgelaunt kamen wir mit dem Cabrio vor dem Airbnb Apartment, welches wir gebucht hatten, an. Dieses Apartment, Entschuldigung Drecksloch, nahm uns aber ganz schnell unsere gute Laune. Wir standen in einer versifften, dreckigen Bruchbude und konnten zwei Minuten nichts sagen. Die Putzdame war noch drinnen, als wir das Desaster in Augenschein nahmen. Als ich in das Schlafzimmer ging und mit zwei Fingern angewidert das Bettlacken anhob (meine Hände habe ich danach 60 Minuten gründlich desinfiziert), schrie ich laut auf. Die Dame kam zu mir in’s Schlafzimmer und ich war auf 180. Die gute Frau hatte das Bett zwar scheinbar nett gemacht und alles schön drapiert, allerdings vergessen, vorher komplett neue Bettwäsche zu benutzen. Man sah deutlich, dass die weißen Sheets schon tagelang in Benutzung gewesen waren. Ich sah lange Haare auf dem Kopfkissen und weiße Flecken… Mehr muss ich jetzt nicht sagen. Ihr könnt es euch schon denken… Ich schrie sie an und sie tat plötzlich so, als würde ich wie eine Außerirdische sprechen. Sofort machte ich Bilder und schickte sie dem Typen, der dieses ekelige Apartment vermietete. Offensichtlich, dass hier KEINE frische Bettwäsche eingesetzt worden war für die neuen Gäste. Aufgewühlt verließen wir die Wohnung und staunten nicht schlecht über die Photoshop-Skills des Vermieters. Dabei war die Wohnung, die wir gebucht hatten, wirklich teuer gewesen – entsprach aber nicht mal dem Standart eines 5 Dollar Zimmers. Zwei Tage lang war ich mit Airbnb in Kontakt, weil es erst hieß, dass wir unser Geld nicht wiederbekommen würden. Aber nicht mit mir! Jeden Tag telefonierte ich mir irgendeiner Sally, die sich ständig wiederholte, dann aber scheinbar irgendwann so genervt von mir und meiner Penetranz war, dass sie uns das Geld zurückerstattete. Geht doch! Mit Beweisbildern und Zustimmung des Vermieters hätte ich auch nichts anderes akzeptiert!

Als wir uns daraufhin ein cooles Hotel buchten, ging es mit der Laune wieder steil bergauf. Bereits in der Lobby bemerkten Phil und ich die vielen jungen Leute, die aussahen, als gäbe es was zu feiern. Wir zwei Verpeilos checkten erst nach guten 5 Minuten, dass wir während des Spring Breaks da waren. Ole! Ich liebe das ja – brauche wie gesagt den Trubel und die laute Stadt. Phil wiederum zog ein Gesicht bis nach Dresden und rollte mit den Augen mit den Worten „F*** die Wand, kein Schlaf die nächsten Nächte.“ So war es dann aber auch. Die Bewohner der teils überbuchten Zimmer (8 Personen in einem Raum mit 2 Doppelbetten) schienen des Nachts das komplette Hotel auseinanderzunehmen. Da wurde im Flur (selbstverständlich direkt vor unserer Tür, wie könnte es anders sein) lauthals gestritten, Schluss gemacht oder rumgegrölt. Irgendwie geil! Ich lag lachend im Bett und feierte Miami dafür, dass es ist, wie es eben ist. Phil bekam die Krise und schimpfte – trotz Orophax im Ohr. Wer sich jetzt also fragt: JA Miami zu Spring Break muss man gesehen und erlebt haben. Die Strände sind zwar überfüllt, aber die Stimmung ist gigantisch. Man lernt Leute kennen und kann jede Menge Spaß haben, wenn man sich darauf einlassen möchte. Phil zählte allerdings schon die Abflugtage. Aber nicht zurück nach Hause, sondern weiter auf die Bahamas.

Dort ging es von Miami aus nämlich direkt hin. Einmal mit den Schweinchen schwimmen und die Bahamas sehen – seit jeher mein Traum. Und ein absoluter Traum war es tatsächlich! Die Bahamas sind einfach magisch – ein verzaubernder Ort, an dem man wirklich unglaublich viel Kraft und Energie tanken kann! Und das aus meinem Munde zu hören will wohl was heißen, da ich Trubel-Tante mit Ruhe und Entspannung eigentlich nicht viel anfangen kann. Dennoch bin ich begeistert von diesem Fleckchen Erde.

In Staniel Cay kamen wir in einem romantischen Holzhäuschen unter. Retrospektiv erreichten mich viele Fragen zu den Preisen. Wir haben nochmal nachgeschaut: eine Nacht im Doppelzimmer lag bei 250 Dollar. Es war aber wie im Paradies – kein großer Luxus, dafür aber klein und super familiär. Wir Glückspilze konnten uns Gott sei Dank immer an eine zauberhafte Dame wenden, die Ansprechpartnerin für alles war, weshalb ich sie direkt mit Fragen bezüglich der Schweincheninsel löcherte. Eine richtige Mama, die sich um all ihre Gäste ganz rührend sorgte und versuchte, jeden glücklich zu machen! Unsere Insel hatte zwei kleine Supermärkte. Hier spreche ich aber von keinem(!) Rewe, sondern von einem kleinen Steinhaus, das gerade mal 20 Produkte im Sortiment hatte. Alles überteuert, aber zurecht, denn das Essen wird hier einmal die Woche extra eingeflogen. Auch hier waren ausschließlich super liebe Menschen anzutreffen, die alles mit Herzblut machen und Gäste zum Lachen und Strahlen bringen. Selten habe ich mich so Zuhause gefühlt. Na gut, in NEW YORK schon. Das Wetter war toll, die Stimmung super und die Bahamas grandios. Wir mieteten uns für einen ziemlich frechen Preis zwei verrostete Fahrräder für zwei Tage, da die Golfwägen alle vermietet waren. Tagsüber lagen wir an atemberaubenden Buchten und genossen das Nichtstun.

Dann aber war es endlich soweit: wir fuhren mit einem Skipper und einem eigenen Boot raus. Der erste Halt waren allerdings nicht gleich die Schweinchen. Wir hatten das Boot für 4 Stunden gemietet, was uns ca. 300 Dollar kostete. Es war aber jeden(!) Cent wert! Nur wir zwei und der nette Bootsmann auf dem krisall-klaren Wasser. Und der Skipper war einfach nur super cool! Als hätte er gewusst, dass ich Bob Marley liebe und ihn oft höre, lief auf seinem fast kaputten CD Player die ganze Fahrt ausschließlich Bob. Ich war hin und weg und es kullerten zugegebenermaßen auch Freudentränen. Wir fuhren zuerst zu den Haien, die direkt auf dem Steg unter 70 cm Wasser chillten. Philipp fand das faszinierend und traute sich barfuß zu ihnen, um sie zu streicheln. „Komm rein“, rief er immer wieder und ich tat so als würde ich es nicht hören, während ich drüben auf eine riesengroße Yacht blickte, wo bei lauter Musik gut 20 Menschen Party machten. Oh, apropos Yacht: genau zu diesem Zeitpunkt war JLO mit ihrem damaligen Freund auch vor unserer Insel, allerdings weit draußen auf ihrer eigenen Yacht. Das sprach sich abends in den Restaurants schnell rum und alle waren neugierig. Wie dem auch sei, ich ließ mich dann doch dazu überreden, einen Hai kurz(!) zu streicheln. Den zweiten sogar etwas länger. Es war unglaublich schön und überraschend beruhigend. Mein Hai-Bedarf war allerdings vergleichsweise schnell gedeckt, weshalb ich die Jungs drängelte, jetzt bitte zu den Schweinchen zu fahren. Gesagt, getan. Wir schipperten an traumhaften und einzigartigen Villen u.a von David Copperfield vorbei, bis wir endlich von weitem die Schweinis sahen. Ich schrie schon ganz aufgeregt, gab ihnen schon von weitem Namen, bei denen ich sie rief, und winkte dauernd rüber. Als wir ankamen konnte ich das lästige Anlegen nicht mehr abwarten und sprang lieber direkt in’s Wasser, um schneller bei den babes sein zu können. Mein Gestolpere, da ich mich ja nicht vom Skipper hatte rausheben lassen und die Tiefe unterschätzt hatte, überspielte ich mit einem fetten Grinsen. Zack, war ich auch schon beim ersten Schweinchen und streichelte dies. Plötzlich kamen sie alle aus den Büschen nach dem Motto: „Ey Kinnas, die Olle ist jetzt da, kommt raus, tut ihr den Gefallen, die kommt von weit weg.“ – „Wie weit weg“, grollte es dann aus dem Gebüsch, „Doll weit weg. Los kommt.“ Und auf einmal waren sie alle da. Ich rannte mit ca. 20 Schweinchen in allen Farben und Größen am Strand entlang und mir alle hinterher. Ich weinte vor Freude und genoss das Spielen. Don’t mess with my clique!

Tiefenentspannt ging es dann nach fünf Tagen zurück nach Miami. Hier spielten am Abend auch die Miami Heats, die Phil im Stadion unbedingt sehen wollte. Im MIAMI Heats Stadion, wo wir letztes Jahr bereits auf dem Kanye West Konzert gewesen waren. Basketball finde ich schon nett, bin aber weder mit den Regeln noch mit dem Ablauf vertraut. Dafür kenne ich jedes Gesicht der Spieler. Hehe.

Wir standen also abends vor der Halle an der Abendkasse und wollten zwei Tickets erstehen. „Sorry guys, it’s sold out.“ Uff, Philipp zog ein langes Gesicht. Ich fragte nochmal ganz lieb nach zwei Tickets oder ggf. einem – sonst würde ich auf Phil draußen warten. Und Zack, hatte die nette Lady schon zwei Tickets ausgedruckt. Denn die Plätze sind mit Jahreskarten belegt und somit reserviert. Man kann dann selbst entscheiden, ob und zu welchem Spiel man geht. Wir hatten Glück und waren nun drinnen in der Halle. Die Plätze waren wirklich gut (den Preis dafür behalte ich lieber für mich) und Philipps Augen strahlten wie die eines Kindes. Aufgeregt versuchte er mir schnell die Regeln zu erklären und ich konnte ihm nur noch in die Wangen kneifen, weil er so süß war. Nach allerdings zehn Minuten und gefühlt Millionen Abpfiffen wurde ich müde und das Spiel langweilte mich. „Was für doofe Regeln“, dachte ich mir laut. Eine Zeit lang versuchte ich mich zu konzentrieren, pulte aber lieber am Nagellack. Irgendwie ging die Zeit dann doch rum und kurz vor Ende hatte es auch Phil eilig loszukommen, weil die Parkhäuser so voll werden, wenn alle rausstürmen. Somit flitzten wir fix ins Parkhaus und machten uns auf den Heimweg.

Zurück in Deutschland hatte ich einen Dreh mit L’Oréal. Es ging um das Gesichtsfluid „Hydra Genius“. Maren und Francesca waren auch dabei und ich freue mich, dass wir hier alle zusammengebracht worden waren. Zwei wundervolle Mädels, zu denen ich heute noch Kontakt halte und die ich glücklicherweise oft sehe. Das Hydra Genius habe ich mir bereits ein paar Mal nachgekauft, so sehr liebe ich es! Sogar meine Mutter mag es und mittlerweile steht auch in ihrem Bad eine neue Flasche, die sie sich nachgekauft hat.

APRIL

Kurz nach unserem Traumurlaub ging es für mich direkt weiter. Eigentlich war eine kurze Ruhephase geplant gewesen, aber die folgende Anfrage kam so spontan und war dabei so fantastisch, dass ich nur genauso spontan ein „JA“ zurückschießen konnte! Die Blogger Bazaar Mädels, meine Tanja und Lisa, organisierten eine COACHELLA-ELLA-ELLA Reise, die es in sich hatte. Zum ersten Mal war ich auf diesem Festival und strahlte über beide Ohren. Die Girls waren grandios, die Acts cool und unsere Stimmung einzigartig. Ich weiß noch, wie ich das Gelände betrat und mich fragte „Ist das alles echt?“ Denn genau so müsst ihr euch das irgendwie vorstellen: Perfekte Bäume, gerade und einheitlich; millimetergenau geschnittenes Gras; makellos schöne Menschen; perfektes Essen; wahnsinnig perfekte Kleidung und die Atmosphäre – UNBESCHREIBLICH! Ich würde es gerne in Worte fassen oder euch die Bilder aus meinem Kopf zeigen, es geht aber leider nicht. Ein bisschen so, als würde gleich einer um die Ecke kommen und laut „CUT“ schreien, dann die Lampions aus den Bäumen nehmen und den Himmel „runterziehen“. Eine scheinbar aufgebaute, unechte Kulisse, als seien wir der Main Cast von Beverly Hills 90210 und hätten gleich Mittagspause. Ganz unecht fantastisch.

Wir Girls hatten eine traumhaft schöne Zeit in Palm Springs und in L.A., wo wir danach noch eine Woche waren. Weil alle Girls wussten, dass ich so verliebt in New York bin, sagte man mir immer wieder, dass ich Los Angeles einfach lieben müsse. Ganz ehrlich: so war es nicht. Angekommen in L.A. war ich nur so semi begeistert. Klar ist es nett, sonnig und irgendwie „cool“. Aber das „OMG WOW“ Gefühl blieb komplett aus! Vielleicht muss ich da ein paar Mal häufiger hin, um das zu fühlen. 2018 habe ich das vor und werde euch hier natürlich davon berichten.

Erst in unserem Haus stellten sich ein paar mehr „WOW“ Feelings ein, denn unsere Villa war in West Hollywood. Wir hatten einen eigenen Pool und die Lage war perfekt. Den ersten Tag hing ich mit Bonnie am Pool ab und wir hatten eine grandiose Zeit. Wir erholten uns quasi von dem atemberaubend tollen Abenteuer des Vortages. Wir waren nämlich zusammen in Palm Springs unterwegs gewesen – ein richtiger Roadtrip, leider nur mit viel zu wenig Benzin im Auto. Ganz einem Girlsday entsprechend, waren wir erst bei einer Bräunungsdusche (meine war viel zu doll im Nachhinein) und dann beim Nägel-machen. Als wir allerdings zurückfuhren, machte unser Mercedes komische Geräusche, was uns schnell stutzig machte. Bis ich (Blondine) dann checkte, dass der Tank rief. Gerade so schafften wir es zur Tankstelle und mussten hier den Tankmann rausholen, um uns beim Tanken zu helfen. In den Staaten ist das sowieso ein wenig komplizierter. Man muss mit der Kreditkarte „vorzahlen“ und mit der G Klasse ist das alles sowieso Neuland für mich gewesen. Zudem wusste ich überhaupt nicht, was der G trinkt. Also welchen Kraftstoff ich tanken sollte. Als der Tankmann leicht genervt aber trotzdem freundlich zu uns rauskam, um uns zu helfen, staunte er nicht schlecht über unser Fahrzeug. Kurz leicht baff und mit einem kleinen Grinsen im Gesicht starrte er auf unsere froschgrüne G Klasse mit der Frage „Is this yours?“ „Yes it is“, sagten wir grinsend und schwups war er schon nicht mehr genervt und half uns.

Ich genoss die Zeit mit den Girls sehr und flog Samstags zurück, um am Sonntag in Deutschland schon in der Früh nach Münster zu fahren. Denn dort hatte ich meine zweite Nasenoperation. Um dieselbe Zeit ein Jahr zuvor, hatte ich meine erste große Operation gehabt. Da meine Nase aber nach der ersten OP nicht so war, wie erhofft, musste man nochmal ran. Diesmal war es weniger schlimm und aufwendig, dennoch war ich ein paar Wochen ausgeknockt und musste ruhen. Zuhause den ganzen Tag an die Decke starren – genau meins. NICHT!

MAI

Der Traum eines jeden Mädchens ist für mich im Mai wahr geworden. Eine der wahrscheinlich schönsten Kooperationen meines bisherigen Bloggerdaseins: meine Zusammenarbeit mit CARTIER, ein absolutes HIGHLIGHT meines Jahres! Ich habe euch nun bereits schon ein paar Mal erzählt, wie glücklich ich darüber war – möchte aber auch diese Gelegenheit nicht missen, euch ein letztes Mal in diesem Jahr davon zu berichten, denn ich habe für diese Marke eine ganz große Bewunderung.

JUNI

Hello French Open – Hello Bella! Im Juni ging es mit Nike nach Paris. Hier hatte ich die Möglichkeit, das IT-Girl schlechthin zu treffen: Bella Hadid. Das mit dem Treffen klappte tagsüber zwar nicht ganz, denn an Bella kam man auch in einer Gruppe nicht ran. Am Abend jedoch bekam ich dann meine Chance für ein Selfie mit ihr. Es blieb gerade genug Zeit für ein kurzes „Hallo“ und ein liebes Kompliment, und eben diese Bilder.

Nachdem wir so bereits viel erlebt hatten und ständig auf Trab gewesen waren, haben Philipp und ich erneut unsere Sachen gepackt und sind am 20. Juni nach Mallorca geflogen, um dort bis zum 27. Juni (meinem Geburtstag) zu verweilen. Mallorca ist einfach unsere Insel, auf der wir uns auch ein wenig Zuhause fühlen. Wir waren schon so oft da, kennen und lieben viele Ecken bereits, können immer runterkommen und haben jedes Mal eine wirklich schöne und entspannte Zeit. Dieses Mal haben wir uns ein wirkliches Traumhäuschen gemietet und die Auszeit in vollen Zügen genossen. Denn auch wenn man im Juni schon von Sommer sprechen mag, ist pure Sonne in Deutschland Fehlanzeige. Gut also, dass wir nach Spanien geflüchtet sind und nochmal ordentlich Sonne getankt haben. Da das angemietete Haus riesig, viele unserer Freunde und Bekannten aber leider zeitlich eingeschränkt waren und uns somit nicht spontan besuchen konnten, schrieb ich Ariane eines Abends ernstgemeint, ob sie Lust auf einen kleinen Wochenendausflug hätte. Sie dachte, ich spaße und meinte „Ja klar.“ Zwei Minuten später war die Sache aber tatsächlich geritzt und der Flug schon gebucht. Wir freuten uns sehr auf den Besuch aus Düsseldorf und hatten drei tolle Tage auf der Insel.

Unser letzter Tag auf Mallorca war dafür leider umso blöder. Ich hatte einen richtig doofen Geburtstag – so doof man ihn sich nur vorstellen kann. Dabei fing alles so toll an! Morgens überraschte mich Philipp mit einem Prinzessinnenkleid, damit ich mich den ganzen Tag wie eine Prinzessin fühlen könne. Leider war das Kleid jedoch kaputt. Als wir dann morgens der Hausbesitzerin schrieben, wann sie zur Schlüsselübergabe in das Haus kommen würde, sagte sie, dass das noch zwei Stunden dauern würde. Wir hockten gelangweilt Zuhause in der Hitze, ohne Frühstück und mit unglaublich großem Hunger. Als die Gute dann nach zweieinhalb Stunden mit einem Putzteam kam, flitzen wir umgehend in die Stadt um eine Acai-Bowl zu essen. Im Café angekommen, stand ich hinten in einer super langen Schlange an. Ich hörte die Mitarbeiterin an der Kasse immer wieder in die Schlage rufen, dass sie heute alleine sei und alles länger dauere. „Na klar, gar kein Thema“, dachte ich mir… Ich habe ja keinen Hunger. Es verging knapp eine Stunde, bis ich drankam und als ich meine Bestellung aufgab musste sie lachen und sagte mir „Soeben habe ich die drei letzten Acai-Platten verwendet. Wir haben keine mehr.“ Mir stand die schlechte Laune wohl in Großbuchstaben ins Gesicht geschrieben, weshalb sie auch sogleich irgendjemanden am Telefon anrief, um ihn zu fragen, wann neue Platten kommen würden. „Warte bitte 30 Minuten, mein Chef ist gerade einkaufen“, sagte sie freundlich. Mein Magen knurrte zwar lautstark, aber da ich mit meiner Glutenallergie leider nicht einfach so mal schnell was essen kann, jedoch auch keine Bananen aus dem Supermarkt als Geburtstagsfrühstück wollte, warteten wir. Nach 40 Minuten waren noch immer keine Platten gekommen, somit pflanzte ich mich wieder vor die Mitarbeiterin, um sie zu fragen, wann denn mit ihrem Chef zu rechnen sei. „Oh das kann noch dauern, ca. eine Stunde“, pampte sie zurück. Genervt verließen wir den Laden, um woanders hinzugehen. Als wir gerade mit unserem Mietauto aus dem Parkhaus fuhren, machte das Auto („puff“ ) ein komisches Geräusch. Phil und ich schauten uns nur an, keiner sagte etwas. Es war wie in einem schlechten Film. Der Magen knurrte, die Laune war im Keller und der Sixt Mitarbeiter sagte „er komme gleich“. „Gleich“ hatten wir ja gerade schon. „Gleich“ muss scheinbar nicht immer „gleich“ bedeuten. Gott sei Dank in diesem Fall aber schon! Innerhalb von 15 Minuten war der gute Mann da und sammelte uns zusammen mit dem kaputten Auto ein. Wir fuhren zum nächsten Sixt Stand und ich wagte langsam zu hoffen, der Tag möge doch besser werden – da wurde ich erneut eines besseren belehrt. Es war zum Schreien! Das kaputte Auto musste zur anderen Station gefahren werden, nämlich zu der, an welcher wir es ursprünglich abgeholt hatte. Nur dort könne man uns ein neues Auto geben. Wir warteten so knapp zwei Stunden. Wir lagen auf dem Boden, hatten nichts zu trinken und auch noch nichts gegessen – bei mehr als 27 Grad. Als das neue Auto kam fuhren wir wortlos in einen Supermarkt um Bananen zu kaufen, die wir dann noch auf dem Parkplatz verputzten. Happy Birthday Marina! Mittlerweile war es Nachmittag geworden und um 17 Uhr sollten wir uns eigentlich auf den Weg zum Flughafen machen. Unsere Koffer standen aber noch im Haus, die wir vor dem Abflug natürlich abholen mussten. Wir machten uns somit direkt auf den Weg zum Haus, um immerhin die Koffer schon mal sicher im Kofferraum zu haben. Was kann denn da noch schiefgehen? Kurz bevor wir am Haus waren, witzelte ich noch herum und sagte ganz frech „Stell dir mal vor, wir kommen jetzt nicht mehr in das Haus.“ Ahahahaha, wie witzig! Hätte ich lieber Mal meinen Mund gehalten – ein Scheißtag sollte noch beschissener werden! Der Türcode funktionierte nicht mehr, auch nicht nach mehrfacher Eingabe. Wir wurden beide zusehends nervös. Nach 10 Minuten passten wir dann eine der Putzdamen, die das Haus heute morgen geputzt hatte, ab, die uns panisch irgendwas erklärte. Wir verstanden kein Wort, dachten nur an unsere Koffer und bevor ich auch nur „Piep“ sagen konnte, hob Philipp mich auch schon über den Zaun. Wir brachen in unser Airbnb Haus ein! Die Putzdame war aber super lieb und half mir runter. Philipp kletterte hinterher. Irgendwann verstanden wir, dass die Elektronik im Haus ausgefallen sei. Unsere Koffer standen natürlich immer noch da, wo wir sie am Morgen gelassen hatten.

Wir mussten nun noch weitere 40 Minuten auf den Elektriker warten, damit das Tor aufging und wir alle Koffer rausbekommen konnten – denn die waren zu schwer, um sie über den Zaun zu hieven. Wir hatten noch genau 1,5 Stunden Zeit bis wir zum Flughafen mussten. Uns fiel ein, dass die nette Vermieterin uns am ersten Tag einen tollen Beachclub gezeigt hatte – und um dem Tag wenigstens noch etwas gutes abgewinnen zu können, flitzten wir dorthin, mit 5 Koffern im Auto, noch immer hungrig. Hier gab es ein paar Pommes und wir stiessen mit einem Glas Wasser auf meinen Geburtstag an. Again, Happy Birthday to me! Cheers. Zack, ging es auch schon zum Flughafen. Ein wahrlich unvergesslicher Tag!

Leider ereignete sich auch etwas Negatives in der Familie – nämlich mit meinem Vater. Viele von euch haben ja bereits mitbekommen, dass ich immer öfter in Köln bin, da mein Papa hier wohnt. Mein Vater ist leider erkrankt und im Juni hatte er die erste Operation. Ich fuhr natürlich sofort zu ihm, um bei ihm zu sein. Zwei Tage zuvor hatte ich mir noch als Beweis meiner Liebe zu Papsi ein lang ersehntes Tattoo stechen lassen – das „M“ seines Vornamens trage ich nun nicht nur auf dem Herzen, sondern auch am Handgelenk! Als Kind fand ich es immer so toll, wenn er meine Schularbeiten unterschrieb. Ich habe stets versucht, sein „M“ nachzumachen, wenn ich meinen eigenen Namen schrieb. Papa krickelte mir schon vor drei Jahren viele „M’s“ auf ein Papier und ich überraschte ihn im Krankenhaus mit dem nun tätowierten Initial – seiner Signatur auf meiner Haut, Siegel meiner Liebe. Das war sehr emotional für ihn und natürlich auch für mich. Zwischendurch war ich die kommenden Monate immer wieder mal hier, wenn auch nur für kurze Zeit, da ich als Selbstständige Person, mit drei Mitarbeitern nicht einfach alles liegen lassen kann.

Nach dem „M“ bekam ich noch ein weiteres Tattoo auf den Arm gestochen und zwar „TRUFFLEPIG“. Ich liebe Trüffel und werfe mich, egal ob Trüffelöl, Trüffelaufstrich, Trüffelpommes… auf alles mit Trüffel, wie ein kleines Schweinchen. Daher das Trüffelschweinchen-Tattoo.

JULI

Im Juli ging es dann mit Passionata und vielen anderen Mädels nach Korsika. Luisa und Laura waren die zwei anderen eingeladenen Bloggerladies und so konnte ich keinesfalls ablehnen. Uns überkam die Idee, unsere Jungs mitzunehmen und so hatten wir alle gemeinsam eine unvergessliche Zeit auf der Insel. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte? Siehe da – wahr ist die Aussage! Lachen bis der Bauch wehtut, Mädchengespräche, tolle Events, unendliche Entspannung und ganz viel Liebe. Was möchte man mehr? Eine traumhafte Woche, die ich nie vergessen werde, weil alles so schön war. Die Jungs verstanden sich super, wir Mädels hatten tolle Gespräche, grillten und lachten zusammen. Hier haben wir uns auch wirklich erholt und jede Sekunde intensiv genossen.

Eine Woche später ging es dann nach Freiburg zum Sea Festival. Hier freute ich mich sehr darauf, denn Moonbootica legte auf. Philipp und ich haben uns vor elf Jahren bei Moonbootica in Hamburg kennengelernt – natürlich mussten wir also dabei sein! Wir standen hinter der Bühne und tanzten freudig mit, wie damals vor elf Jahren.

„I’m a barbie girl, in a barbie world“ – endlich wurden meine Gebete erhört und ich durfte mich, wenn auch nur kurz, in eine echte Barbie verwandeln. Die zwei Mädels von Eyecandy haben es geschafft, das Shooting meiner Träume in die Tat umzusetzen. Gemeinsam mit meiner Barbie Crew durfte ich die Püppi in mir zum Leben erwecken und zum Ausdruck bringen. Auch hier lernte ich tolle Menschen kennen, wie zum Beispiel die Maren und den Tobi. Die beiden habe ich schon seit Jahren auf YouTube verfolgt und freute mich daher umso mehr, sie kennenzulernen. Zwei unglaublich nette und positive Menschen – ich freue mich, dass wir bis heute noch Kontakt halten und uns zwischendurch sehen.

Ebenso lernte ich den Philipp Stehler kennen. Er war an diesem Tag ebenfalls ein Ken und wir verstanden uns auf anhieb gut. Seitdem stehen wir durchgehend in Kontakt und unternehmen viel. Ein toller Typ, der das Herz am rechten Fleck hat! Das ist es auch, was ich immer meine, wenn ich sage, dass die ganzen Events und das viele Arbeiten einem so viel mehr zu geben wissen, als nur „abarbeiten, damit ich heimgehen kann“. Danach bleibt man immer noch länger da und unterhält sich mit den Fotografen, den Agentur- und Firmenleuten oder eben den Bloggern, die auch gebucht worden sind. Die Stimmung ist bisher immer super gewesen und DAS ist das Schöne an meiner Arbeit: die ganzen Menschen. Die muss ich euch im neuen Jahr viel mehr zeigen – den Spieß umdrehen und sie vor die Linse nehmen.

AUGUST

Im August startete für mich dann wieder der zweite Fashion Week Marathon des Jahres. Erster Stop? Copenhagen! Hier hatte ich eine wundervolle Zeit mit meiner Carola, Storm und Caro. Auch nicht zwangsläufig eine Stadt, die ich unbedingt liebe, aber es ist mit den richtigen Leuten immer schön.

Im August starteten wir dann unseren Aufruf für eine Praktikantin. Es gingen einige Bewerbungen bei uns ein (60 genau) und wir waren ganz gerührt von so lieben Worten und Anschreiben, die es in sich hatten. Von 60 Bewerbungen waren 59 Mädels – aber auch ein Junge war dabei. Letztendlich hatten wir einige Bewerbungsgespräche und entschieden uns bei der ersten leider komplett falsch. Viel darauf eingehen möchte ich jetzt aber nicht, dennoch mussten wir aus diesem Fehler lernen – um dann die richtigen Mädels zu finden. Wir haben uns nämlich für zwei Mädels entscheiden: Shannon und Leni unterstützen uns derzeit und machen ihre Arbeit wirklich klasse. Nun besteht das Marina the Moss Team aus vier Personen und es ist toll, Menschen zu haben, auf die man sich verlassen kann und die mir immer zur Seite stehen.

SEPTEMBER

New York Fashion Week – nicht ohne mich! Wie könnte ich ihm nicht folgen, dem Ruf einer Stadt, die mein Herz höher schlagen lässt; einer Stadt, in der ich mich Zuhause und geborgen fühle; einer Stadt, die mich inspiriert, mit Glück erfüllt und wie für mich gemacht ist. New York und ich führen eine niemals zu enden scheinende Liebesbeziehung, die sich nur schwer in Worte fassen lässt. Es gibt keinen Ort auf dieser Welt, an dem ich lieber sein möchte, an dem ich so sehr ich selbst sein kann, an dem ich so voller Energie bin und nur so vor Lebensfreude strotze. Hier gehöre ich hin – hier möchte ich sein! Blabla, das wisst ihr ja bereits und das gilt natürlich auch hier wieder.

Ganz besondere Menschen haben diese Modewoche wundervoll gemacht. Hier trifft man all seine Girls den ganzen Tag über in der Stadt oder verabredet sich auf einen Kaffee und kurzen Smalltalk. Es fühlt sich toll an – im August ist das Wetter perfekt und ich habe durchgehend gute Laune.

Dieses Mal teilten wir uns ein Airbnb Apartment mit zwei Girls von Anna Ij, Julia, Laura, Julian. Es war eine perfekte Truppe und wir hatten eine wirklich tolle Zeit. Dort bekam ich Last Minute noch einen Tattootermin bei einer tollen Tattoowiererin, die super cool drauf war und mir das Tattoo sogar in unserem Apartment stach. So konnte ich mir endlich mein „NEW YORK“ Tattoo nachstechen lassen.

Nach New York folgte auch schon wieder die Paris FW. Die Woche in Paris zog so schnell an uns vorbei, dass mir noch immer fast schwindelig wird, da unser Terminplaner aus allen Nähten zu platzen schien.

OKTOBER

Der Oktober war etwas ruhiger und wir verbrachten die meiste Zeit des Monats Zuhause.

NOVEMBER

Anfang November ging es für zwei Tage nach München zu den Pressdays mit meiner Hoardi. Hier nächtigte ich in meinem Lieblingshotel in München, dem Sofitel. Ein paar Mal hatte ich euch ja bereits von den Traumbetten erzählt, die das Sofitel in seinen Zimmern stehen hat. Man schläft wie auf Wolken, auf der bequemsten Matratze der Welt und fühlt sich mit den übergroßen Decken wie ein kleines Kind, das auch ohne eine Gute-Nacht-Geschichte schlafen kann – wenn nicht sogar besser. Dieses Bett hat es einfach in sich! Ich stehe auf mit dem Gefühl, als hätte ich 40 Stunden durchgeschlafen. Ein göttlicher Schlaf, den ich in der Tat nur in München bekomme – ich muss mich einfach mal für ein paar Tage hier einbuchen, nur um zu schlafen.

Ende November ging es auch schon wieder in meine Traumstadt NY, nach der ich mich stets unendlich sehne. Mein Herz platzt einfach schier vor Freude und alle meine Sorgen schwinden, wann immer ich hier bin. New York, my happy place! Ein Ort, der sich, obwohl er so groß und überwältigend ist, wie ein geborgenes Zuhause anfühlt und an dem ich mich von der ersten Sekunde an wieder so unglaublich angekommen fühle, wie an keinem anderen Fleckchen dieser Erde.

Hier waren wir zusammen mit der Schuhmarke Sorel. Sorel hatte fünf weitere Blogger eingeladen, darunter Karin und Swantje. Diese Konstellation war eine perfekte Zusammenführung und ich hatte Pipi in den Augen, als erst Karin das Team verließ, weil sie einen früheren Rückflug hatte, und dann auch Swantje weg war. Wir drei hatten ganz schnell eine besondere Bindung zueinander und so sprachen wir über sehr private Sachen, die man sonst nicht einfach jedem so eben Mal erzählt. New York war auch diesmal wirklich perfekt, mit wundervollen Herzmenschen, die auch diesen Ausflug besonders machten. Philipp und ich haben noch vier Tage länger an diese Reise angehängt, um in unserer Stadt ein bisschen zu bummeln. Schön war’s, wir hatten jede Menge Spaß und ich freue mich schon auf den nächsten NY-Trip! Ole!

DEZEMBER

Am 6. Dezember war ich in Hamburg. Das Zugticket dafür hatte ich bereits Wochen zuvor gebucht, da ich für Aigner vor Ort war. Ich war im Aigner Store am Neuen Wall und habe euch die neue Kollektion aus dem Laden gezeigt.

Und wie das Leben so spielt, gibt es auch eine kleine Geschichte zu erzählen, die Rahmengebend ist für das Event, das ich am selben Abend in Hamburg besuchte. Während der Pressdays Anfang November nämlich war ich mit Carola und meiner Schwester Sushi essen gewesen, einen wundervollen Tag ausklingen zu lassen. Plötzlich fragte mich Carola, was ich denn am 6. Dezember mache und ob ich in Hamburg sein könne – Ich lachte laut und sagte ihr, dass ich bereits fest geplant habe, in Hamburg zu sein. „Willst du mit mir zur Chanel Aftershowparty?“, fragte sie grinsend. Ich war baff und konnte kaum ein Wort sagen. Ich freute mich am meisten über diese Geste einer Bloggerkollegin, die an eine Kollegin gedacht hat, die das Label genauso bewundert und einfach nur bestrebt war, ihr etwas Gutes zu tun! Das schätze ich sehr an Carola – ihr Herz ist aus purem Gold! Eine weitere Überraschung stand an diesem magischen Novemberabend aber dennoch ins Haus: Als wir aus dem Sushi Laden gingen, rief mich Philipp an, der meine E-Mails Zuhause in Berlin während meiner Abwesenheit bearbeitete. „Hast du Lust auf Paris?“, frage er mich. „Semi, weißt du doch“, lautete meine Antwort. „Und Disneyland?“, fragte er, wobei ich sein Grinsen auch über die Entfernung förmlich durch den Hörer blitzen hören konnte. „JAJAJAJAJA“, schrie ich durch das iPhone. „Mit der Kate Moss?“, fragte er weiter, als hätte Disneyland allein noch nicht genügt – und hier blieb ich stehen, schwieg für einen Moment bevor ich lediglich „die echte Kate Moss?“ rausbekam. „Ja, Babe“, antwortete er und mein Herz zerbarst vor Glück. An diesem Abend bekam ich zwei freudige Nachrichten, die ich kaum verarbeiten konnte und nur am Strahlen war.

Wie bereits angerissen ging es für mich also im Dezember nach Disneyland. Nikkie rief Blogger nach Paris, genauer gesagt nach Disneyland. Denn hier fand eine Fashion Show mit Kate Moss statt. Kate ist eine Freundin von Nikkie und hat eigene ausgewählte Teile in der aktuellen Kollektion. Frau Moss war an diesem Tag auch anwesend im Park und ich konnte es einfach nicht glauben. Wir waren gerade dabei gewesen, Bilder für einen Blogpost vor dem Prinzessinnenschloss zu shooten, als Kate plötzlich neben mir auf der Wiese auftauchte und ebenfalls geshootet wurde. Sofort sammelte sich eine Menschentraube an und ich war natürlich mittendrin. Und bevor ich überhaupt in der Lage war, einen zusammenhängenden Gedanken zu hegen, stand ich schon vor der wohl coolsten Frau der Welt – und sie schien so normal. Normal schön und irgendwie einzigartig. Am Abend schaute auch sie zusammen mit ihrer Tochter die Show an. Ich hatte einen fantastischen Abend mit all meinen Mädels aus Amsterdam (Lizzy, Clartje und Nicki). Steffi und Caro liefen als Models für die Show und ich machte mir einen tollen Abend mit Caro’s Mutter. Auch das wird mir lange im Kopf bleiben – natürlich Disneyland und Kate Moss aber vor allem die traumtollen Menschen, die mit mir vor Ort waren.

Mitte des Monats gab es noch ein tolles Event, welches von Porsche organisiert worden war. Porsche will in Zukunft nämlich junge Künstler mit einzigartigen Events unterstützen, die vielfältig gefächert sind in vielen verschiedenen Bereichen. Ich fühle mich geehrt, bei der ersten Veranstaltung dabei gewesen zu sein, denn es stand unter dem Stern der Kategorie „Fashion“ – es ging also natürlich um Mode. Hier war eines meiner liebsten Labels, LALA BERLIN, mit dabei. Es waren sechs junge Künstler eingeladen, die aus Lala Berlin Halstüchern einzigartige Sachen zauberten. Von einem super coolen Schlafsack bis hin zu einem Hochzeitskleid war alles dabei. Die Lala Gründerin Leyla war auch da und mit ihr kann man nur Spaß haben. Ich lachte Tränen und bewundere diese Frau so sehr!

Seit drei Tagen sind Philipp und ich nun wieder bei meinem Vater in Köln und gestern haben wir gemeinsam mit der Familie und Papa den Neujahrsabend verbracht und den Anbruch des neuen Jahres gefeiert. Es war ein toller Abend und ich habe es wirklich sehr genossen. Was auch immer negatives passiert ist vergangenes Jahr hinter uns zu lassen und mit einem Rubby Bubble auf ein besseres, neues Jahr anzustoßen – es war absolut fantastisch. In Papa’s Augen sah ich es glitzern und strahlen und ich war überglücklich, diesen Abend mit ihm verbracht zu haben!

DAS DOOFE SCHÖNE LEBEN

Da natürlich auch in meinem Leben bei weitem nicht immer alles rosarot und sorgenfrei ist, hatte ich auch in diesem Jahr eine nicht so schöne Phase, die einige Tage für mich sehr grau und schwer machte. Nichtsdestotrotz habe ich auch hier sehr viel gelernt und festgestellt, dass es auch vollkommen legitim ist, mal am Boden zu sein und dass man sich traurig, schwach und demotiviert fühlen darf. Viele von euch haben auch bemerkt, dass ich die letzen Monate ein wenig zurückgezogener war und nicht ganz so happy aussah. Wie toll, wenn ihr schon jemanden „lesen“ könnt, den ihr nur über das Internet kennt. Danke euch und danke für all die lieben Worte, die mich erreicht haben! Die schwachen Momente kristallisieren sich letzten Endes als sie stärksten unseres Daseins heraus. Im Nachhinein ist man stolz auf sich, dass man doch die Kraft hatte wieder aufzustehen und weiterzumachen. Doofe Zeiten gehören im Leben dazu und lassen uns die schönen Momente umso mehr schätzen.

IHR

Das wohl allergrößte Dankeschön gilt EUCH, meinen Followern. Denn es seid in allererste Linie ihr, die es mir ermöglicht, meinen Traumberuf zu leben! Täglich erreichen mich so viele liebe Nachrichten und ich bin oftmals überwältigt und den Tränen nahe aufgrund von so unglaublich viel Liebe! Ich danke euch aus tiefsten Herzen, für all eure Unterstützung!!!

2017 hatte ich das wohl positivste Feedback in der Geschichte von Marina the Moss. Der Hate ist zurückgegangen und die Bindung stärker geworden! Es fühlt sich wirklich an, als seien wir eine einzige, große Familie! Oftmals kenne ich einige von euch bereits beim Namen, da ihr euch unerlässlich Zeit nehmt, immer wieder lange Nachrichten zu schreiben, auch wenn es mir manchmal aufgrund von Stress versagt bleibt, direkt zu antworten. Wie oft sind mir schon Freudentränen beim Lesen über die Wangen gekullert und wie oft saß ich ehrlich sprachlos da und wäre am liebsten in meinen Bildschirm geklettert, quer durchs Internet spaziert, in euren Rechner eingestiegen und bei euch im Zimmer aufgetaucht – einfach, um euch fest und lange in den Arm zu nehmen! Euch den Halt und die Liebe spüren zu lassen, die ihr mir gebt! Ich meine das ganz ernst, wenn ich sage, dass nicht ich, die Firmen oder meine Kleidung, die Reisen und all die Fashion Weeks wichtig sind, sondern primär IHR! Ihr seid es, die Bilder sehen wollt. Eure Worte unter meiner Arbeit füllen mein Herz bis oben hin auf – egal wie schwer die Zeiten auch sein mögen! Hätte ich eine „Null“ in der Followerzahl oben stehen, müsste ich die Bilder auch nicht alle produzieren und sie hochladen, sondern könnte sie direkt auf meinem iPhone lassen, weil sie sowieso keiner sehen will. Ich lese wirklich alle Kommentare und alle DM’s, sowie Mails und bedanke mich für jede einzelne(!), die mich 2017 erreicht hat! Bitte nehmt es mir nicht übel, dass ich nicht jedem antworten kann aufgrund der vielen Nachrichten. Dennoch bin ich euch unglaublich dankbar und weiß gar nicht wie ich euch begreiflich machen soll, wie viel ihr mir bedeutet! Denn ein simples „DANKE“ auf dem Blog ist eig. viel zu wenig. Ich nehme das nicht für selbstverständlich und darum habe ich mir etwas überlegt und komme hier ziemlich bald auf euch zu!

FIRMEN UND AGENTUREN

Ein besonderes Dankeschön gilt all den 72 Firmen und Agenturen, mit denen ich in diesem Jahr zusammengearbeitet habe. Danke, für all das Vertrauen, dass ihr in mich gesteckt habt. Ich hatte bei der Umsetzung einer jeden Kooperation eine kleine „Vision“, wie ich das Bild oder das Video haben wollte und genauso bekam Philipp es auch hin. Bisher hatte keiner der 72 Partnern gemeckert, was mich sehr freut. Wenn doch, schreibt dies bitte mit Namen unten in die Kommentare. Hehe. Danke von Herzen für alles und auch euch allen ein traumhaftes, gesundes neues Jahr 2018!

PHILIPP

Am Ende möchte ich nochmal auf die Person zu sprechen kommen, die die größte Stütze meines Lebens ist und immer an meiner Seite steht. Ohne ihn wären die Geschichten, die ich schreibe und die Erinnerungen und Momente, die ich sammle unvollständig und nicht einmal halb so schön. Solange wir zusammen sind, können die nächsten Jahre gerne kommen. Ich bin schon ganz aufgeregt und gespannt, was die Zukunft mit sich bringen wird und freue mich drauf!Ohne ihn würde es Marina the Moss, den Blog und meinen Instagram Account nicht geben. Philipp, ich danke dir mehr als ich sagen kann, für all deine wundervolle Unterstützung und das ganze „Instagram husband“-Mitgemache. Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, gerade mit einer Freundin, die genaue Vorstellungen hat und diese manchmal schwer artikulieren kann. Wir haben viel gestritten, aber noch mehr gelacht; wir haben uns angezickt und viel diskutiert und uns nachher lachend versöhnt. Danke, von Herzen für alles was du für mich getan hast! Ich liebe dich!


EDIT: 01. Januar 2018

Gestern Abend erst hat Philipp mich (ICH HABE NICHTS GEAHNT!) zum glücklichsten Mädchen gemacht – und das bereits zehn Minuten nach Anbruch des neuen Jahres! Als wir mit der Familie zurück nach oben in die Wohnung gingen, nachdem wir zuvor ein paar Raketen haben steigen lassen, kam Philipp mir entgegen. „Jemand hat unser Auto angeböllert, da scheint was kaputt zu sein. Magst du mal mitkommen und gucken?“ Wir liefen zusammen zum Auto, wo Phil erst den Kofferraum und dann die darin befindliche Klappe im Boden öffnete, unter welcher eine rote Tüte zum Vorschein kam. „Hä, was ist denn das?“, fragte er, ganz der brillante Schauspieler. Ich habe bis dahin immer noch an den „Schaden“ gedacht und war der Meinung, er müsse da unten schauen, weil da irgendein Werkzeug sei. „Das gehört bestimmt Magdalena“, sagte ich zerstreut, da wir häufig auch für meine Schwester Pakete abholen. „Ich kenne die Tüte nicht.“ – „Dann schau mal rein“, sagte er uns reichte sie mir. Ich blickte noch immer zum Auto, um nach einen Schaden zu schauen, denn Philipp spielte gut mit, linste dann aber in die Tüte. Ich holte ein weiß eingepacktes Geschenk heraus und schaute zu ihm, als er mich bat, es aufzumachen. Es war eine rote Cartier Box und als ich es öffnete war darin das LOVE Bracelet mit eigenem Schraubenzieher. Ich weinte wie ein Baby und Philipp legte es mir um, mit den Worten, dass es nun schon zwei Wochen im Auto liege. Er habe es mir nicht cheezy an Weihnachten schenken wollen und finde, es sei jetzt der passende Moment, nachdem wir so ein schweres Jahr hatten. Er wolle, dass wir alles Negative hinter uns lassen und „Abschließen“ und schloss mit eben jenen Worten auch den Verschluss des Armbandes.

Ich liebe dich Philipp!

2017 – gone with the wind already? Hasn’t the year just started like a mere two seconds ago? I know I kind of sound like my mom saying this, but time really does fly by! I remember her telling me that when I was little, reminding me to always think of time as something really precious and thus to spend it wisely but I didn’t really take that advice to heart back then. I mean, my days as a child counted like 80 hours or something, summer seemed endless and time was elongated beyond grasp! It’s only now I realize how right my mother has always been. Time is a funny thing – and has passed before you know it!

Even though I’d like nothing more than to just turn back time, I can’t really do that – what a pity! If any of you babes has some secret tricks up her sleeve as to actually do turn back time, PLEASE hit me up!

Still, the inevitability of time flowing in one direction turns me all the way more appreciative – of my job, for instance, and all the possibilities it provides me with to collect treasurable memories and meet countless amazing people that are to enrich my life in ways I never thought possible! So I really couldn’t miss out on recapping my year for you guys – sort of traveling back in time, if you will. I’d really love for you to read through the journey of my highlights and thus accompany me on my travels. Ready? Let’s go!

NEW YEARS RESOLUTIONS

They’re cancelled this year, like for real – I’ve never been a real fan of them anyways, as they never seem to be of true substance. Most people postpone starting to workout more or eat healthier or take more time for themselves all the way to January 1st only because it’s such a nice date to start. But that’s rubbish! Start when the thought of doing so first pops in your head! You don’t have to wait for a certain date or even a special day to start anew – just take a deep breath, figure out what it is that you want and get going! Personally, I’ve never been much of a reader and could have made „to read more“ a New Year’s resolution – only I didn’t. I thought about changing that early on this past November – and I got up, hit up the next bookstore and have bought about 30 new books since then. I’m currently reading 3 books at once which is something I’d never thought I’d do. I also started exercising again more and am absolutely loving it. Don’t wait for January 1st to change and start today! Don’t wait for life to happen but rather envision what you want and go make that happen yourself! Who’s with me? Or who is a firm believer in New Year’s resolutions?

JANUARY

I’ve made it a habit to get a complete check up at the beginning of each year, just to see where I’m at. Doesn’t hurt and might prevent a lot of harm. So, I hit up my doctor, get some blood drawn, wait for the results and might adjust my life accordingly. Luckily, my lab results have always been spotless but just to know that I might catch any fluctuations regarding my blood results early on really calms me beyond words! I might again sound like an absolute Mom saying this, but get yourself checked out, kids. Invest in yourself this year – time, energy, consideration…EVERYTHING!

But let’s get to the recap part now, shall we: January got kickstarted by Berlin Fashion Week. I always love it and really enjoy meeting up with all the gals and pals I haven’t seen for a long time due to our shared blogger-life being so very stressful. It’s just great to twirl from show to show together, catch up and have loads of fun whilst still being inspired by all the new wonders the fashion world has to offer – or even ditch a show to go home, order in and just hang together. It’s the people I love most about my job – yet, not only my fellow bloggers but also the representatives of both companies and agencies I’ve worked with who’ve become very dear to me! Just because they’re not in front of a lens all the time doesn’t mean they are in any way less important! Might make it a game to spice things up and put them in front of my camera for a change. They truly do deserve every last bit of spotlight and glory! There’s just nothing like dancing until your legs give out at a party only to spot all your favorite people dancing along with you as you to stop for a second trying to catch your breath. SO MUCH LOVE!

Where fashion was concerned, Berlin FW was not the only highlight of January. Most of you might remember it as vividly and intense as I do – I’m talking about my collaboration with Topshop of course. I still can’t wrap my head around the fact that I was chosen to put together a „Edited by Marina the Moss“ collection consisting of my favorite Topshop pieces. Remembering the decadent window display still has my heart skip several beats and I am SO incredibly grateful and humbled I can’t quite put it into words!

I also got my Invisaligns this January – but I really hated them, as I was supposed to wear them at least 22 hours a day for them to unfold their full potential. Being as passionate a snacker as I am that was simply not happening. So, I went back to my dentist and got a pair of real braces instead – only they were placed on the inside of my teeth and are thus invisible to the naked eye!

FEBRUARY

After the Fashion Week marathon was off to a banging start, I was on my way to London next. Jetting alongside with me was my sister Magdalena. We had a really great time, yet I do have to admit that my heart was taken by storm by something other than a fashion show – the „sketch“. A restaurant I couldn’t have designed or decorated better myself. Beyond dreamy!

MARCH

After London, Phil, Magdalena and I were off to Paris next. As many of you already know, I’m not the biggest fan of Paris. Yet, Hoardi’s energy, bubbly laughter and overflowing love and warmth were so very contagious, I had an awesome time anyways. She knows the city like the back of her hand and was thus the picture perfect companion, aiding me in finding cute cafés to get vegan and gluten free food from or taking me for a „kitsune“ matcha latte at the Palais Royal.

As amazing as all of the fashion shows are, it’s always very strenuous too. So naturally, Phil and I were in the mood for some reclusion and days off post Paris Fashion Week. First stop: Florida! We stayed at the this cute little Airbnb, owned by the sweetest of all old ladies! Phil prefers the Westcoast to Miami whereas I almost desperately need big cities and the swirl of it all!

Since we’ve been to Florida a couple of times by now I’m quite confident in predicting Phil and I to become that cute old couple to still travel the world together and seek refuge from the European winters in sunny Florida every year. A house with lake-view and some occasional crocodiles included, obviously. Well, a girl can dream, right?

Throughout the course of our traveling to Florida, two of my biggest dreams came true: visiting Gillie Springs was one of them and I’m still at loss for words in order to grasp that breathtakingly beautiful wonder! Just google it or hit the sight up yourself if you may – it is worth EVERYTHING! Just make sure to get there early enough to catch some light! We got up at 4 am in the morning to make the most of our visit. And our minds have been blown, believe me! I’m not the biggest nature aficionado – but Gillie Springs still has me breathing funny just thinking about it!

After seven heavenly days in Naples, we were off to Miami as to spend another 5 days there. Our mood could not have been better arriving at the Airbnb in our cute little Cabrio – but should turn sour in just a few moments time. The apartment was an absolute disaster – a real sight of horror! It was so very dirty and gross, we didn’t know what to say for a solid two minutes! A cleaning lady was currently inside the apartment when we arrived – yet, her presence was like fighting a wildfire with a 500ml bottle of water. The real shock was the bedroom, though. After I gingerly lifted the disgusting blanket I literally SCREAMED! It was obvious that the sheets had not been changed for ages and I could feel my tummy turn upside down at the mere sight of some long, dark hairs and white stains…need I say more? Upon my screaming, the cleaning lady came rushing in and I was fuming! Yet, she pretended not to understand a word I was saying, so I took some pictures and decided to take things up with the guy who rented the Airbnb in the first place instead.

It took us several days to get a refund from Airbnb, but I persisted every step of the way and in the end we got our money’s worth!

Still shaken to our very core we checked in a really cool hotel and our moods started to lift again. In the lobby we couldn’t help but notice the many young people who looked like they were ready to party at any given moment. It took us an embarrassingly large amount of time to get that we’d arrived during Spring Break season. I loved it but Phil looked like he’d been told he was only left with a few days to live. „F*** it, no sleep for us the next few days“, was all he had to say. Well, he was right in that. Apparently, it was customary to break up in the hallway right in front of our room in the middle of the night, or to pregame at our doorstep or to just scream indistinguishable rubbish all night. I had an amazing time though, just feeling the vibe. Phil not so much. He was pretty much counting the days until we’d leave – and leave we did. Only we didn’t head back home but rather set off on another adventure – you ready for it? Well, then let’s go to the Bahamas, babes!

The Bahamas are simply magical, there’s no putting it differently. Heaven really is a place on earth in Staniel Cay, which is where we stayed at. We had rented a gorgeous little hut that was super romantic and cozy. Many of you asked about the price so we checked for that: it was about 250 dollars per night – yet, worth every penny! Everyone on the island was bending over backwards to make our experience as amazing as possible. The sweetest of all people all seemed to live here! There were 2 tiny supermarkets (like really tiny, selling only about 20 products) with super expensive foods – but that was completely justified by that fact that everything that might be bought had to be flown in once a week, so that’s that. I felt at home from the get go!

The weather was perfect too and our mood through the roof! We rented 2 bikes for some of our stay (as all the cars had already been rented) and took to exploring the island. My heart will never shut up about the sights it’s seen – yet, I can’t find words for them. Like I said: magical!

I was only waiting for one thing though: swimming with the piglets. And after a few days it was FINALLY time! We rented a boat and set off on the adventure with the coolest skipper you could possibly imagine! He played Bob Marley all day and I was feeling every last line like I’d never felt them before. Safe to say I cried for joy – I just felt everything so very deeply and am so grateful for that! Before we got to the piglets though, we made a quick halt to pet some sharks. Yeah, you read that right! Pet sharks! I wasn’t really catching onto the vibe but Phil was head over heels in love with the idea. So he went straight for the sharks that were residing close to the beach in about 70cm deep water. I for one needed a little time to grow accustomed to the idea of doing so too. I watched the yachts and observed the various types of people having the time of their lives on deck. Still, after some time I went to join Phil and even pet a shark. Not for very long, but I did it.

Yet, I wanted nothing more than to get to my long yearned for babes. So that’s where we were headed next. I almost died once I could spot them from off the boat in some distance – I immediately came up with names for every babe and started calling them by those, jumping up and down like some sort of crazy person. I couldn’t wait for the boat to make it to the beach and dove right into the water. A few seconds later I’d made it to the first pig and I literally DIED. It was so amazing. Like remember those romantic movies where people run towards each other at the beach? I had a moment like that only better, for I was running alongside the beach with a gang of 20 babes following me. My heart burst, my mind melted away and my entire being evaporated in love! Ain’t nobody messing with my clique!

Beyond relaxed we traveled back to Miami a few days later. Phil really wanted to watch the Miami Heats play, so we found ourselves waiting in line, hoping to score another two tickets in order to make his dream come true. Unfortunately, they were all sold out. At least that’s what it looked like at first. But when I asked the nice lady at the ticket counter again, she found two remaining (very pricey!) spots and we got our tickets. Our seats were beyond dope and Phil was so happy, it was adorable to watch. I’m not much of a basketball fan, really, but seeing him this happy had me floating with love. After the game we rushed back to the car in order to avoid traffic jam in the parking deck and were soon on our way back home.

Back in Germany I had a video shoot with Loreal about the new facial fluid called „Hydragenius“. I really am in LOVE with this and have lost count on how many bottles I’ve gotten because I always run out of it super quickly due to using it so very much!

APRIL

April was full of surprises, I kid you not! Initially, we’d planned to lay low a little after traveling so much, yet I got invited to come along to Coachella with my Blogger Bazaar girls Lisa and Tanja – and I just couldn’t say no to that! So I was off to the States once more. The festival really was picture perfect. Super straight trees, very keenly cut grass, perfect people all around and gorgeous styles to adore left and right – the atmosphere was like from another world! It felt a little like the movies – like someone was about to scream „CUT“ from somewhere and everything would dissolve back to normality. Very 90210. It was amazing!

The girls and I had an amazing time in Palm Springs and L.A.! One day I will never forget was spent road-tripping with Bonnie Strange and it was one of the best things ever! It was a real girlstrip, getting a fake tan and our nails done and all – down to the mandatory struggle with our car, the fate of two blonde girls apparently. We drove a beautiful Mercedes (G class). After some time though it started making funny noises and it’s really ridiculous how long it took us to realize that we were simply running low on gas. Luckily, we made it to the next gas station and the employee helped us figure out what kind of gas to put into our tank. It was a day for the books, I’m telling you!

I really enjoyed my trip with the girls and am still full of love just thinking about it!

I flew back home on a Saturday so that I could be on my way to Münster on Sunday. In Münster I’d had my first Rhinoplastic surgery a little more that a year prior to my return. But since I wasn’t happy with the result just yet, I went back to get operated on for a second time round. After that, it was laying low and resting up for me. Loved it – NOT.

MAY

In may another dream came true: I worked together with CARTIER, an absolute highlight not only of the year 2017 but actually my entire life! I know, I told you so very much about it throughout the course of this year but just let me stress once more how very grateful and humbled I am and how very much I loved it!!!

JUNE

Hello French Open – Hello Bella Hadid! In June I was off to Paris again, this time with Nike. As if the amazing cooperation alone was not enough, there was the real possibility of meeting the ultimate IT-girl Bella Hadid – which we did later that evening. We took some selfies and I had just enough time to squeeze in a quick „hello“ and a compliment.

After almost half a year of constantly being on the go, Phil and I really felt like taking some time off and headed to Mallorca for my birthday. We rented the most beautiful of all apartments with an amazing view and a gorgeous pool. We soaked up as much sun as we possibly could. Unfortunately, due to our trip being very spontaneous and last minute, most of our friends were already otherwise inclined and couldn’t join us, even though our house on the island was huge. That was until, I texted a very dear friend of me, Ariane, whether she felt like taking a short trip to Mallorca. She probably thought I was joking and told me she was in – and a few minutes later, the flight was booked and Phil and I both hooked to have her with us soon. We spent amazing 3 days together and I’m so happy we made all of it happen the way we did.

Our last day at Mallorca was a disaster though. Sadly, it was also my birthday. And the day had started so great though – Phil surprised me with a princess’ dress, so that I could feel like absolute royalty all day. It was SO sweet. Unfortunately, the dress sort of had a malfunction. Still, the idea of it all really moved me to tears!

It was all downhill from there. When we texted the nice lady who rented the apartment about when to return the keys to her, she said she couldn’t make it in under 2 hours. So we waited, bored out of our minds and hungry beyond measure. When she finally arrived 2 1/2 hours later we raced to the car and drove to the city as fast we could to have an Acai-Bowl for breakfast. Looked like we weren’t the only people with that idea as the queue was super long. Still, I was determined to get my Acai-bowl, so I waited. It was like we were jinxed or something – because after waiting for what seemed like ages the waitress working cut me short whilst ordering as she said „I’m so sorry, but we’re out of Acai for now, I just sold my last bowl to the girl in front of you.“ My face must’ve literally screamed my discontent right at her as she silently picked up the phone and called her boss. After like two minutes she said: „I’m so sorry about the inconvenience, my boss is currently getting new Acai and should be here in about 30 minutes.“ Since I didn’t want to have bananas from the supermarket next door for breakfast on my birthday, we decided to wait. After 45 minutes though there was still no sight of anyone bringing the long yearned for Acai! So, I asked the waitress again and all she had to say was: „Sorry, he just texted, he won’t be here for another hour.“ I just turned around and left. Yet, the next disaster was waiting just around the corner. When we got into the car and left the parking lot there was a weird sound and then – nothing. Our car had just broken down. As if the day could get any worse! We called the renting company and they told us a mechanic should be with us in no time. And he was, really! It took him only 15 minutes and my mood started to get better as I thought we’d finally made it through the worst of this day. How wrong I was. He took us and the car to the next shop of his company – only to then tell us that he could not provide us with a new car, not here. The only place we could get a substitute for our broken down vehicle was at the exact shop we originally got ours from – which was like an hours drive away. GREAT. So, we waited for another 2 hours for our new car and once we’d finally gotten that, we just drove to the supermarket, got some bananas and ate them right there in the parking lot. Then, we drove back to the house to get our luggage as we had little time left to get to the airport. What could possibly go wrong now, you ask? Well, everything! Once we arrived at the house we realized that we could not enter it – the code just simply wouldn’t open the door. It really was like the worst of all movies. Like a compilation of failures or something! Phil just lifted me off the ground and over the wall before climbing up after me. We let ourselves down and went into the house to get our luggage. We still had to wait another 40 minutes for the mechanic – turns out the electricity was out which is why the code didn’t work. The entire system had been down. Down, like me – what a GREAT birthday! But eventually we made it back home to Germany and it was okay.

Unfortunately, something really bad happened in June. My father fell seriously ill and had his first operation that month. Of course I was right by his side – I even surprised him with a tattoo I’d gotten 2 days prior to his surgery. A simple „M“ (his initial) but in my fathers handwriting. I’d always loved watching him write and tried to imitate his handwriting for ages! The tattoo reveal was very emotional – both for him and me. Now, I’m not only carrying his name engraved upon my heart, but on my wrist as well. A sign of my unyielding love for him! He is everything to me!

JULY

In July I got to go to Corsica, thanks to Passionata! Alongside with me traveled Luisa and Laura, two fellow bloggers I simply adore to bits, and we all decided to take our boys with us. So, we ended up a merry little group and we had the best of times! Just look at the pictures and see for yourself! It was absolutely incredible!

Just a week later, Phil and I traveled to Freiburg to attend the Sea Festival. We were really dying to get there, as Moonbootica were amongst the line-up! We were really nostalgic about that, as we’d met 11 years ago at a Moonbootica event in Hamburg. So naturally, we danced and laughed and screamed ourselves silly!

„I’m a Barbie girl, in a Barbie world!“ – another dream came true this past August! I got to work with Eyecandy and was transformed into a real-life Barbiedoll. I mean, what’s greater than that? I channeled all the different types of Barbies I knew of and had the best of all days possible! I got to know so very many amazing people, it’s unreal! Maren and Tobi for example, two absolute cuties I’ve come to adore very much. Or Philipp Stehler, who took my heart by storm! We clicked from the very first second! His heart is made of gold and I’m so happy to be in constant contact with him! That’s what I mean when I say that it’s the people I love most about my job! The people I work with – both in front of, as well as behind the camera! Really need to introduce you guys to them more often, especially the amazing crew who works behind the scenes! They deserve every bit of praise and glory!

AUGUST

In August, the paused Fashion Week Marathon was picked up again – first stop: Copenhagen. Not really one of my favorite cities, but I’ve been in great company (traveling with Carola, Storm and Caro) so it has been an absolute pleasure!

August was also the month we started looking for an apprentice. 60 applications found their way into our inbox and we were truly stunned by how amazing they all were! In the end, two girls made the final cut: Shannon and Leni complete the Marina the Moss Family and it’s just great to work with people you can rely on 100%.

SEPTEMBER

New York Fashion Week – music to my ears! You all know how very much I love this city and how incredibly at home I feel whenever I’m back, so I’m not going to go into great detail about that again. It was again the people who made our stay so very amazing! Whether its grabbing lunch downtown or just strolling through Central Park – life is simply better in New York, better even for the people I got to spend time with there! We shared an Airbnb with two super cute girls from Anna Ij -Julia and Laura- as well as Julian. A perfect group to set off on adventures with! I also freshened up my „New York“ tattoo whilst I was there. Super happy about that!

After New York, Paris was again waiting for us. There were so many appointments and events I’m still feeling dizzy just thinking about it! But it was great!

OCTOBER

We spent the majority of October at home in Berlin. It was one of the rather calm months. A very welcome change of scenery!

NOVEMBER

November was kickstarted by my traveling to Munich with my sister Hoardi to attend the Press-Days. We resided at my all-time favorite hotel in all of Munich: the Sofitel! I know, I told you about their divine beds a gazillion times – but the sleeping experience is just UNREAL! Just what I picture sleeping on clouds to feel like – absolutely heavenly. I guess I really do have to book a trip to Munich soon, just to spend an entire weekend sleeping at the Sofitel. It really is that great.

New York was calling again by the end of November – and I was more than happy to oblige and follow that call! My heart bursts every single time I’m back in the city of my dreams – my one true happy place! A huge thank you goes out to the shoe-brand Sorel, as they are the reason we got to return to the Big Apple! They are also the reason I met two absolutely amazing girls I’ve grown to love to bits in such a short time! Karin and Swantje, two beauties inside out! It’s really rare you meet someone you can be completely open with – and I am truly blessed to say I’ve done so in meeting them! So safe to say, New York has again exceeded all my expectations and healed me in ways I never thought possible. After the end of the collaboration, Phil and I stayed on for several more days to soak up as much energy as we could!

DECEMBER

On the December 6th I traveled to Hamburg, a city I love so very much! I’d planned the trip for quite some time, as I was working with Aigner there. I got to sneak a peak at their new collection and store and showed you guys all of that via Instastories.

Yet, the Chanel Aftershowparty that I attended later that night had come to be as a funny coincidence. Remember how I told you about the Pressdays in November? Well, it was after dinner with Carola and Hoardi that Carola asked quite out of the blue: „Hey Marina, are you going to be in Hamburg on the 6th of December?“ I laughed and replied that I would be. She grinned and invited me to come with her to the aforementioned aftershowparty. My heart skipped like a million beats. How amazing, to work with such considerate souls who really do try to do you good and help you out. I was really touched and also beyond happy, obviously! So that’s where I spent the night of December 6th. It was super great!

Even though I never would have thought that anything could top that, I was once again surprised by life itself. Because later in December I was invited to Disneyland by Nikkie. And as if the entire „Disneyland part“ wasn’t enough, it turned out that Kate Moss (Yeah, THE Kate Moss!) was going to be there, too! I DIED upon hearing this and couldn’t stop crying for a solid 10 minutes after the news broke! So, keeping that in mind just picture my excitement upon actually seeing Kate live! Because whilst we were busy shooting pictures for the Disneyland blog post, Kate just walked up to the scene too and had a photoshoot of her own. Safe to say there was a mass of people in a matter of minutes – with me amongst them. I got to lay eyes on the QUEEN! It was unreal!

Later that night we all attended the Nikkie fashion show and it was super stunning! Steffi and Caro were amongst the models on the runway and I had a splendid time in the front row with Caro’s mum and all my Amsterdam girls (Lizzy, Clartje and Nikki). My heart is still full and I am so very grateful!

Towards the end of the month I got to attend another great event hosted by Porsche! They launched a campaign aiming to aid young artists to explore their talent whilst lending a platform for them to broadcast it. I’m truly honored to have been invited as that meant that I got a chance to look six amazingly talented artists over the shoulder as they put their own spin on a scarf by one of my favorite labels: LALA Berlin. Whether it was incorporated in a sleeping bag or turned into a wedding dress – all of the final pieces blew my mind! Luckily, Leyla (the founder of LALA Berlin) was at the event too. I love and look up to her in ways I can’t describe and spent an amazing day laughing until our bellies ached!

Regarding my current situation, many of you noticed that I took yet another trip to cologne to be with my dad. I’ve spent the past three days and also New Years Eve here. I’m just so grateful for all the quality time we got to spend together – to see my father’s eyes sparkle with love really does give life to me and I love him so much for it! We decided to leave all the negative things that have happened in 2017 behind and drank to that with some non-alcoholic Rubby Bubble.

YOU GUYS:

I know I say it all the time but still not even remotely often enough: the most heartfelt and biggest THANK YOU goes out to YOU! My beautiful followers! I would be nothing and nowhere without you and I am just so very, very grateful for all your kind messages and loving comments and just overall support – there’s no words to ever grasp that, as my gratitude really knows no borders! Just know that I love every last one of you with the entity of my heart! I’d like nothing more than to just climb through the screens and hold you so tight you can barely breathe! Seriously! You are the reason I do what I do and just know that everything I do, I do for you! I’m really looking forward to forging yet a stronger bond with you in 2018 – that really is all I want! I hope you had an amazing 2017 and will have an even better 2018. You deserve it ALL! Thank you SO MUCH!

COMPANIES AND AGENCIES

A huge thank you goes out to all of the 72 companies I worked with this year! Thank you for placing your trust in me! I know I’m quite clear as to how I want things pictured – thank you for letting unfold my vision and thus merge my energy with your brand. It really is the best feeling ever!

Thank you, from the bottom of my heart! Have a very happy New Year!

PHILIPP

Without him there wouldn’t be a „Marina the Moss“ – no blog, no Instagram. Heck, I’m not even sure there would a „me“. At least not the way I am today. Philipp, I know I can never make you understand just how grateful I really am for everything that you do. There’s just nothing I could say to cover that. But I AM grateful, more than that. I know, I really am hard to work with sometimes. Especially, when I’m set on a certain concept. I’m a hothead who knows exactly what she wants and that is strenuous sometimes. But thank you for sticking with me through good and bad. Even though we fight a lot, we laugh even more. And laughing with you is all I really need in life. Thank you, for being you. I love you!

Just yesterday, well today actually, Phil made me the happiest girl in the world – only 10 minutes into the New Year.

As I already told you, we spent NYE in cologne with my family. After launching some rockets ourselves we decided to go back up into the flat a little past twelve. Halfway up the stairs, Phil pulled my arm and told me he thought someone damaged our new car. Very alarmed by this I followed him back outside to our car. He then opened the trunk – I thought he was looking for tools to possibly fix whatever damage had been down. Instead, he surprised me with a bag. In it was a box by Cartier and my heart just melted away upon opening it: there it was, the LOVE bracelet with a little screwdriver attached to it. I cried like a little child as he put it on my wrist, telling me he’d waited for the perfect moment to surprise me with this for about 2 weeks now – and found that this exact moment was it. Leaving behind all the bad. Focusing on love instead.

I love you, Philipp! I really love you!