IN ALL HONESTY – letting my heart speak for itself

Anzeige mit Affiliate Links

Ein ‚all black Look‘, der meine aktuelle Stimmung unterstreicht. Aber nicht im negativen Sinne – viel mehr bestärkt er die Idee von sich reduzieren, auch mal zurücknehmen, zeugt von Klarheit und Reflexion. In den letzten Wochen habe ich eine Veränderung durchgemacht und Veränderungen sind gut. Ich wollte zu mir selbst finden, aber das ist gar nicht so einfach.

Seit einiger Zeit habe ich gemerkt, dass etwas in mir passiert. Was genau konnte ich weder lesen noch verstehen. Es war aber Zeit für eine Veränderung. Einen Neuanfang, eine neue Phase, die aber nicht vorherzusehen war. Ich wusste nicht, wohin der Weg führen würde oder auch noch führen wird. Aber ich habe Neues gewagt und erste Schritte getan -erst zögerlich, dann immer selbstbestimmter-, die mich haben wachsen lassen. Ich fühle mich in mir mehr angekommen, bin zufriedener. Ich bin ruhiger und gelassener. Ich bin ausgewogener und irgendwie freier.

AUSZEIT

Dieses tiefe Durchatmen dauert, bedarf also Zeit aber auch starker Nerven. Dennoch, diese Zeit ist für dich und deshalb immer genau richtig und unsagbar wichtig. Diese Zeit habe ich mir vor zwei Monaten in New York genommen. Meine Freunde fragten mich alle, wieso ich eine Auszeit in einer so chaotischen und wuseligen Stadt würde nehmen wollen, anstelle eines ruhigeren Ortes wie beispielsweise den Malediven. Es scheint ja auch paradox – doch ist es nicht. Die Lösung ist kurz und knapp: Egal, wie wuselig für andere Menschen NY sein mag, für mich ist diese Stadt der schönste und beruhigendste Ort der Welt.

Nirgendwo sonst weine ich im Uber beim Reinfahren, wenn ich die Skyline sehe und beim Rausfahren, wenn ich über die Schulter schaue und sie sich immer mehr von mir entfernt. New York beruhigt mich, lässt meine Gedanken klarer werden und mich zu mir selbst finden.

Ich habe viele Antworten auf Fragen gefunden und viel nachgedacht. Ich bin stärker und gelassener zurückgekommen. Ich habe die Ruhe, von der ich dachte sie schrecke mich, unheimlich gebraucht. Ruhe in einer Stadt die niemals schläft. Ruhe in mir, die ich auch stets voller Energie bin – und dennoch Nachhause gefunden habe.

Mir ist einmal mehr klar geworden, dass dieses Leben an uns vorbei rast! Wir werden von Tag zu Tag schneller – immer mehr Arbeit, immer mehr Stress, mehr Last und Druck. Mehr Belastung und weniger Zeit, in sich zu kehren, zu reflektieren, zu überdenken.

Auch ich stand unter Dauerstrom. Mein Credo? – „Ich muss alles probieren und machen!“

Nie bin ich wirklich zur Ruhe gekommen oder konnte den angestauten Stress abbauen, geschweige denn angemessen kompensieren. Stille? Ein Fremdwort! Mich mit mir selber beschäftigen? Niemals! Sonntage in der Wohnung verbringen und nichts tun? Horror! Lesen oder entspannen? Altbacken!

DAVONGELAUFEN UND ABGEHAUEN ODER DOCH NUR WEGGEFAHREN?

Die erste meiner beiden New York Reisen vor sieben Wochen hat mich schon nach zwei Wochen irgendwie verändert. Noch habe ich nicht ganz herausgefunden, was es war. Dennoch bemerkte ich bereits auf dem Rückflug, dass nicht dieselbe Marina zurückkehren würde, die Wochen zuvor in den Flieger gestiegen war.

Genau ergründen konnte ich es vielleicht nicht, doch ich fühlte es in jeder Faser meines Wesens. Direkt weiter ging es dann nach Los Angeles. Hier war ich drei Wochen und merkte immer häufiger, dass ich generell ruhiger war. Ich tat Dinge nicht um sie getan zu haben – sondern weil ich wusste, dass sie mir gut tun und mich glücklich machen würden.

Ich laß Bücher, sonnte mich ausgiebig, sog die Wärme und das Licht genussvoll ein und trage beides noch immer unter der Haut – sonnengeküsst und glücklich, zur Ruhe gekommen und einfach…beseelt. Ich nahm Abstand von vielem, von dem ich heute weiß, dass es toxisch für mich ist. Schaute abends mal Fernsehen, statt nur auf’s Handy zu stieren und in Trägheit zu versinken. Ich habe viel Sport gemacht und stets das gewählt, was mir gut tun würde. Was in New York also zuvor seinen Anfang gefunden hatte, gesät worden war wenn man so will, begann nun in der Sonne von Los Angeles zu wachsen, mit jedem Tag schöner und kräftiger zu werden.

Ich war insgesamt ruhiger in mir als sonst. Da ich diese Veränderung aber nur angedeutet fühlen konnte, wusste ich, dass ich nochmal dorthin zurück musste, wo alles seinen Ursprung gefunden hatte, um meine Blüte erblühen zu sehen. Ich buchte weitere drei Wochen New York und wappnete mich für meine Reise.

Zurück an dem Ort, der so viel losgetreten hatte, fühlte ich mich rein, stark und irgendwie beruhigt. Anders kann ich es nur schwer in Worte fassen.

Plötzlich konnte ich tief durchatmen und in mich gehen. Mehr sehen und mehr spüren. Klingt sicherlich wahnsinnig übertrieben und kitschig, aber das sind die Gedanken, die ich hatte und ich versuche das so gut wie möglich niederzuschreiben. Unglaublich viele von euch haben mich nämlich gefragt, wieso ich mich zurückziehe und was der Grund für meinen langen und wiederholten Aufenthalt in New York war. Ich war bisher immer ehrlich mit euch und will dies weiterhin auch sein – und genau deshalb möchte ich mich euch öffnen, euch teilhaben lassen an diesem einzigartigen Gefühl, euch einladen in meine Welt.

Veränderungen bringen nicht immer nur etwas Schönes mit sich. Eine von Veränderungen geprägte Zeit ist keine einfache Zeit. So schön und intensiv sie auch sein mag – es ist einem nicht immer nur zum Lachen oder Tanzen zumute; deswegen habe ich bewusst meine Social Media Kanäle ein wenig ruhen lassen. Es gab keine 5-6 Instagram Bilder wie sonst, sondern eher 2 Bilder über einen Zeitraum von vier Tagen. Und es war okay für mich. Ich fühlte mich damit fein und habe die Ruhe nebenbei dringend gebraucht.

BURNOUT?

Nein, gar nicht. Ich hatte keinen Burnout. Es war einfach das letzte Jahr, welches ja nicht einfach war. Irgendwie das doofste aller Jahre, wenn man so mag. Ganz komisch, aber es kam so viel zusammen, dass es mich -wenngleich ich mich während des Jahres natürlich mit allem, was auf mich zukam, auseinander gesetzt habe- irgendwie blockierte. Es war einfach viel. Ich war blockiert, aber nicht depressiv oder down. Meine Gedanken sind einfach immer mehr verschwommen, haben eine Masse gebildet – ich sah nicht mehr klar nach vorne. Zeit, die Reisleine zu ziehen und etwas zu verändern. Sich selbst zu finden – und das ganz alleine. Ohne fremdes Zutun. Nur Ich. Ich wollte das ganz alleine mit mir vereinbaren und bin stolz, sagen zu können (und hier kribbelt es nun in der Nase und die Tränen sammeln sich): Ich habe es geschafft! Als eine reifere, klarere und stärkere Person bin ich zurückgekommen und stehe fest auf dem Boden. Kein zitterndes Reh, sondern eine Person, die weiß was sie will und was war. Das was war, liegt in der Vergangenheit und ist nicht mehr relevant. Ich habe meinen Frieden mit allem geschlossen. Das JETZT ist mir das wichtigste! Denn im Jetzt findet mein Leben statt. Wir sind jetzt hier und am Leben – in eben diesem, oh so wundervollen Moment! Natürlich geht es immer nach vorne, Richtung Zukunft. Einen Blick zu erhaschen ist durchaus nicht verkehrt. So schaue ich kurz mal rüber, bleibe aber lieber hier. Wo ich selbst bestimmen kann, was ich jetzt mache. Wo ich mit allem, was ich tue an dem Morgen arbeite, das ich heute schon will. Und haben werde.

MEINE WORTE

Was ich hiermit sagen möchte, ohne dass es jetzt zu oll wird, ist, dass wir nur dieses eine Leben haben. JETZT haben. Und jetzt heißt eben jetzt.

Mich erreichen unglaublich viele Nachrichten mit vielen privaten Geschichten von euch und ich finde es großartig, dass ihr den Mut habt euch so zu öffnen und mir Privates mitzuteilen. Das schätze ich sehr. Leider lese ich aus 97% der Nachrichten am meisten eines heraus – Angst!

ANGST IST EIN ARSCHLOCH!

Ist sie wirklich! Ich kenne es ja selbst und bin meilenweit davon entfernt, behaupten zu können ich sei angstfrei! Ich bin ein absoluter Schisser was viele Lebenslagen anbelangt und weiß auch, dass ich das nicht so einfach ablegen kann. Aber was ich kann, was ihr könnt, ist daran zu arbeiten.

Und wisst ihr, was dazugehört? Durch die Scheisse gehen! 3 Sekunden mutig sein, sich der Angst stellen – nur dann geht man gestärkt daraus hervor. Ihr könnt soviel mehr, als ihr euch selber zutraut! Ich weiß es ganz genau!

ANGSTHASE

Was glaubt ihr denn, wieviel Angst ich hatte bevor ich meine Reise angetreten habe. Unzählige Fragen schwirrten durch meinen Kopf, da ich im Begriff war meinen Solo NY Trip durchzuziehen. „Schaffst du das alles alleine?“ – „Was ist, wenn was passiert?“ – „Ganz alleine?“ – „Sicher?“ – „Lieber erst in drei Monaten?“

Kurz vor der Buchung habe ich tief durchgeatmet und mir selbst gesagt: „DAS ZIEHST DU JETZT DURCH, KLEINES.“

Zack, war der Fug gebucht. Es folgte das Hotel und ehe ich mich’s versah, saß ich auch schon im Uber und fühlte mein Herz stolpern, als ich die Skyline in der Ferne erkennen konnte. Erst stolperte mein Herz – dann raste es. Aus Angst. Kurz ließ ich das zu, doch dann besann ich mich eines Besseren. Da war ich nun vor der ersten Hürde: mir selbst die Angst zu nehmen und mich zu beruhigen. Die Zappel-Liese, die niemals wirklich still halten kann – soll sich selbst beruhigen? MISSION IMPOSSIBLE!

Dachte ich zumindest bis ich es tatsächlich versuchte. Bis ich dann eben den einen Nachmittag im Regen auf der Straße stand und versuchte, alles um mich herum auszublenden. Alle wuseligen Menschen, alle Autos, alle Sirenen und alle restlichen Geräusche. Allen Lärm der Stadt verklingen zu lassen, bis nichts mehr übrig war außer mir selbst, meinem großen kleinen Herzen, das viel zu schnell schlug, und dem sonoren Puls von New York City. Stetig. Stark. Einem Puls, an den ich meinen Herzschlag anpassen wollte. Anpassen musste. Denn hierin lag er begriffen, der Schlüssel zum Neuen und das wusste ich ganz genau. So atmete ich tief und gleichmäßig und spürte mit jedem Atemzug mehr, wie zwei Herzschläge eins wurden. Eine Art Kurzmeditation, die mich mich selbst fühlen ließ. Das Gefühl ist unbeschreiblich.

Gut, ich möchte weiterhin rumwuseln und die Zappelige sein, das verbiete ich mir ja nicht. Aber ich bin reifer und gestärkter- zwei unglaublich wichtige Schlüsselwörter. Die weiteren Tage verbrachte ich nicht wie sonst beim Shoppen in New York, beim Stöbern und Stoffe fühlen – sondern im Park mit einem Buch, im Park mit Musik und ohne Instagram, im Park mit mir selbst. Auf einer Bank Menschen beobachten und Geschichten im Kopf zusammenspinnen, zu erraten, wie das Leben dieser Person wohl sein könnte. Ich bin viel spaziert und habe viel nachgedacht und sortiert. Viel erfahren und Neues dazugewonnen.

In der großen Stadt der verqueren U-Bahn Linien und zahllosen Straßen habe ich eine Struktur, ein Netz gefunden, das mich trägt und auffängt.

Ich habe tiiiiiiief durchgeatmet. Kurz geweint, um dann viel mehr zu lachen.

DANKE NEW YORK

New York, meine Liebe zu dir ist so groß wie das Universum!

Als ich vor drei Jahren das erste Mal da angekommen bin, bei -25 Grad (und ihr müsst wissen ich bekomme Winterdepressionen bei -4 Grad und hasse den Winter) habe ich gestrahlt! Meine Mädels und meine Schwester konnten damals nicht glauben, wie gut es mir trotz des Wetters ging und dass ich am Dauergrinsen war. Ich sog irgendetwas von dieser Stadt auf, das ich nicht greifen oder beschreiben kann. Diese Stadt hat mich gepackt und tatsächlich voll und ganz in ihren Bann gezogen. Die Malediven und die Bahamas (auch die Schweinchen auf der Insel) haben mich bisher nicht so glücklich gemacht und mich so derartig berührt wie New York City! Hier bin ich ich und spüre etwas, was ich einfach noch nicht in Worte fassen kann. Vielleicht muss ich das noch herausfinden, um darüber zu schrieben.

BERLIN ODER NEW YORK

Nach Berlin zu ziehen war vor 5 Jahren nicht meine Entscheidung. Es ist passiert, obwohl ich nie hier sein wollte. Als Nordlicht wäre ich lieber zurück nach HH gezogen. Aber das Schicksal hat eben anders entschieden und so verging dann Jahr für Jahr – und plötzlich waren es 5.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich hier nie Zuhause gefühlt habe. Auch wisst ihr bereits aus meinen Snaps und Stories, dass ich immer wieder nach Hamburg zurückziehen wollte und da nach Wohnungen geschaut habe. Natürlich ist es aber immer bequemer im Nest zu bleiben und sich nicht zu bewegen. Was uns nach der Angst zum nächsten Arschloch führt: der COMFORT ZONE!

Diese muss man verlassen, wenn man nicht zu viel seiner kostbaren Zeit verlieren will. Den Arsch in der Hose haben und was verändern, wenn es einem nicht passt. Nur liegenbleiben bringt einen auch nicht weiter und zum Schluss meckert man eh immer wieder darüber, dass man etwas nicht gemacht hat.

Lieber machen und bereuen, statt nicht machen und ewig jammern!

NACH NY ZIEHEN

„Zieh nach NY!“ – diese Nachricht erreicht mich täglich hunderte Male.

Nichts lieber als das! Allerdings ist es nicht so einfach mit dem ‚eben mal schnell rüberziehen’. Ich habe meine Arbeit hier, meine neue Wohnung, meine Familie und Freunde. Einfach am Sonntag alles kündigen und Montag schon in New York leben ist eben nur im Märchenbuch niedergeschrieben. Das bedarf alles einer ordentlichen Planung und etwas mehr Zeit. Aber ich halte euch auf dem Laufenden…

BACK TO NY

In vier Wochen fliege ich schon wieder rüber. Ich habe dort wundervolle Menschen und immer eine unvergessliche Zeit. Seit fünf Tagen bin ich wieder hier in Berlin und habe die schlimmste Sehnsucht nach NY. Das mag für den einen von euch dramatisch klingen und euch die Augen rollen lassen, aber wie bereits gesagt rede ich ehrlich und das ist Fakt. Daher binde ich ein kleines Pendeln ein.

WORTE AN EUCH

Aus tiefstem Herzen und mit Pipi in den Augen verneige ich mich vor euch!

Ihr habt mir einen unglaublichen Halt gegeben die letzten Wochen. Ihr habt gemerkt, dass etwas passiert, ohne dass ich es wirklich angesprochen habe. Ihr habt die Veränderung gesehen, ohne viele Videos und Bilder (hier bekomme ich Gänsehaut) und ihr habt mir immer wieder gesagt, dass alles gut wird!

Wie Freundinnen, die alles mitmachen, wenn man eine Phase durchgeht. Das ist nicht selbstverständlich und ich möchte euch allen auf diesem Weg danken.

Es hat mich unglaublich berührt, dass ihr lange, lange, lange Texte geschrieben habt und ein wenig durch mich durchschauen konntet, ohne mich tatsächlich zu sehen. Als hätten es Einige einfach gespürt. Oftmals saß ich weinend da und war einfach baff. Einige von euch konnten meine Situation wiedergeben, ohne dass ich sie vorher selber fassen oder gar greifen konnte.

Ihr wart ein unglaublich großer Halt und seid mir für meine Abwesenheit nicht böse gewesen. Danke, für so viel Empathie und Zuspruch. Danke, für jedes einzelne Wort, das ihr an mich gesendet habt. IHR seid GOLDSTÜCKE – BITTE bewahrt euch diese ganz besondere Art gut auf! In einer Welt voller Menschen, deren Menschlichkeit verloren geht, seid ihr ein absoluter Lichtblick! Es gibt so viele gute Seelen da draußen und diesen schmeiße ich ganz viele Umarmungen und Kussis zu. Danke, dass ihr so seid, wie ihr seid!

Bitte nehmt es mir nicht übel, wenn ich nicht allen geantwortet habe, oder mich auch bei langen Texten kurz fassen musste. Ich weiß, es scheint unhöflich. Fast so, als würde es mir nichts bedeuten. Aber bei der Anzahl an Nachrichten ist es leider anders nicht möglich. Ich antworte lieber kurz und knapp, statt jemanden für das Beantworten einzustellen. Das kann ich nicht! Daher bitte ich um Verständnis. Glaubt bitte niemals, dass eure Nachrichten keine Bedeutung für mich haben – Niemals! Was habe ich Rotz und Wasser geweint beim Lesen. Danke, Danke, Danke! Eine grandiose Unterstützung in solch einer Phase.

Des Weiteren möchte ich euch auch etwas zurückgeben mit diesem Post. So viele von euch haben mir ihre Situationen geschildert – mein Herz ist schier geborsten!

In erster Line ist es unheimlich wichtig, sich dem Problem zu stellen! Egal ob es damit verbunden ist, dem Typen auf den man steht zu sagen, dass er sich wie ein Vollidiot benimmt, oder ein Gespräch mit einer Person zu suchen, vor dem man Angst hat. Dem Chef seinen Standpunkt zu vermitteln, wenngleich der Klos im Hals jegliche Art von sprechen unmöglich zu machen scheint. Wenn ihr merkt, dass das Herz immer schwerer, die Stimme immer verzagter wird, dann heißt es: sich mich sich selbst beschäftigen!

Stellt euch dem Problem, atmet tief durch – und packt es an! Egal in welcher Lebenslage. 3 Sekunden mutig sein. Das Gefühl danach wird euch mehr als nur zum Grinsen bringen. Die Probleme werden nur gravierender, je länger wir sie beiseite schieben.

Und da das Leben viel zu kurz ist für so einen Kinderkram, packen wir das jetzt in Zukunft einfach an. Dann schläft man beruhigter, lacht mehr und ist gefestigter. Hier freue ich mich übrigens auch auf eure Nachrichten – nachdem ihr das Problem gelöst habt und mir davon berichtet. Zeit, Mut und Stärke. Gott, was habe ich damals vor 10 Jahren rumgetüddelt und kostbare Zeit verschwendet. Mit Jungs, die man toll fand und doch zu schüchtern war es ihnen mitzuteilen. Im Nachhinein UND GENAU DAS MEINTE ICH VORHIN, bereue ich es! Was hätte ich mir kostbare(!) Zeit sparen und mit dem einen eine coole Zeit verbringen können. Stattdessen sitzt man da, Tag für Tag, zerbricht sich seinen Kopf und wartet ab. Was habe ich mir bis vor 5 Jahren noch von meinen Chefs anhören müssen. Da kommt mir direkt die Galle, wenn ich an so einige Sprüche denke. „Aus dir wird eh nichts.“ – „Zu viel bringst du es nicht.“ – „Mach den Scheiss, ich muss das nicht.“ – „Du kannst mir gar nichts, ich bin der Chef.“ WOW, ‚Chef sein‘ bedeutet also sowas? Ist auch nur ein Mensch, der auf Toilette geht und abends weint, wenn er Titanic schaut. Dieses hierarchisieren von Menschen finde ich ganz schrecklich und wenn man alles etwas entspannter betrachtet, dann kann man problemlos auf diesen ‚Chef‘ zugehen und ihm sagen, wieso man nicht mehr gerne zur Arbeit kommt. Habe ich bei meiner letzten Arbeit vor meiner Selbstständigkeit übrigens auch getan.

Ihr müsst verstehen, dass IHR die Kontrolle über eure Probleme habt. Nicht der, der euch ‚nervt‘. Der checkt das meist nicht und so ziehen sich die Sachen immer ewig hin. Man wird nur frustrierter und eure Zeit fliegt lachend an euch vorbei. Packt euch selbst am Riemen und verändert euch, eure Probleme und euer Leben!

Tut worauf IHR Lust habt, macht nichts was ihr nicht wollt, nur um cool für andere zu sein! Lacht mehr und hasst weniger, helft mehr und schaut nicht weg, lebt im Jetzt und Hier, lasst die Vergangenheit hinter euch. Ihr werdet es euch selbst danken im Nachhinein. Dein Leben, deine Regeln!

I’m back again with an all black look accentuating my overall mood – on a very positive note though! Decluttering, reducing myself a little, drawing back, reflecting on what has been. I’ve done all that the last couple of weeks and it has been very intense and really kind of life-changing. I wanted to fight my back to who I truly am but that’s not always easy.

A lot has happened and a lot has changed – especially within me. What exactly that was and to what extend I couldn’t grasp for quite a while. But the time was ripe for a change. A new beginning, the start of something new. Starting out I didn’t really know where this would all take me – I still don’t know. Yet, I was corageous enough to start upon this new path, to set foot on unknown turf and to leave my comfort zone. And oh, how I’ve grown – for the better! I feel more at home within myself than ever before. I’m happier, more at peace and somewhat free.

RECLUSION

It was like drawing a really long, really deep breath. As if I had held if for far too long. As if I’d come up for air after a really long dive. And as freeing as that may be – it takes time to heal and it hurts a lot. It hurts mending. But it’s worth everything. That’s why I took some time off traveling to New York two months ago. My friends -whom I’d told about my plans beforehand- were all aghast. Why on earth would I choose New York as base for my self-made reclusion camp? Why not a quieter and thus more fitting place? I mean I get it – it sounds paradox. Still, no place but New York made sense to me. I know it’s loud and grand and maybe somewhat scary to travel to alone – yet, it is the very most beautiful city to me. It’s home. And home is where you go when you feel like you’ve lost yourself. Home is finding your way back.

It is where I tear up just driving towards in the Uber. My favorite hello and my hardest of all goodbyes! New York calms me down, helps me focus, makes me reflect and look for peace and quiet being so very noisy and full of life.

I found a lot of answers to so many questions – questions I’d never though I’d ask. As outgoing as I am, I learned to draw back and look for calm in the storm that is my life. Calm I’d thought that would frighten me – but what I’ve really been looking for all along. The city that never sleeps. The girl who’s always up and running. A perfect combo.

I’ve realized once again that this life passes by in a flash. The world grows faster everyday – more work, more stress, the pressure of it all becoming almost unbearable. Less time for yourself. Less space for what you really need. Everything around you grows so loud you almost forget to that tiny voice in your head crying for you to catch a break. At least it was like for me. I’ve always been the „try all“ kind of gal. Never really settling down. Never holding still. Silence? Hell nah! Take time for myself? Please don’t make me! Spend an entire Sunday in your flat not leaving it once? Horror! Read and relax? Call my grandma!

RUNNING AWAY OR COMING HOME?

It all started during the first of my two visits to NYC. I could feel myself changing after just the first two weeks. Still, I couldn’t quite grasp what it was – but I felt it very clearly. I knew that I would not return the same girl that had left Berlin just a little while ago. And it felt great! I could feel it in every last bone, every fibre of my being singing of the change that was to dawn upon me. Between my first and second stay at the Big Apple I spent some time in Los Angeles. During those 3 weeks I realized that I felt way more at peace than ever before. It’s like the seed of something big had been planted within me in the city that is my home – and started to grow stronger and more beautiful every single day in the sun of Los Angeles. I read a lot, spent a lot of time just relaxing and sleeping in the sun – drenched from head to toe in love, light and warmth which I can still feel this very moment as if I’d never left! I cut out everything I now know to be toxic for me and just eased into loving myself. Hanging around in my room by myself watching my favorite show for instance, utterly ignoring my phone and laughing until my belly hurt so much I thought I’d permanently damaged some organs or something. I also worked out a lot. Found a way to turn my energy into something useful – and to use it as a very meaningful tool to contrast the peace and quiet I was working on. Zest and Zen if you will.

What started in New York grew bigger and better in LA. Still, I knew I had to go back to where it all started once more to see the beauty of it all blossom at last. So that’s exactly what I did. I booked another three weeks of NY happiness, took a deep breath and just went with it.

Back to the root of my change I felt stronger, clearer in mind and somewhat calm. There’s no other way of describing it, really. Suddenly drawing a deep breath and reflecting (which had been unimaginable just a few weeks back) came as naturally to me as walking or laughing or being alive. I know it sounds really cheesy – but I’ve always been honest with you guys and am planning on keeping it that way. A lot of you have kept asking me about why I spent so much time in New York – and here it is. The true story behind it all.

Change isn’t always easy. It’s intense and most of the time very important – but that doesn’t mean that going through it is as easy as cake. That’s why I chose to tune down my social media appearance for a while. And I felt great because of it.

BURNOUT?
No, that was not why I chose to seclude myself a little. I did not suffer a burnout – it’s just that the past year has taken a serious toll on me. It was hard and a lot of difficult things have happened. Things that you can’t just sort out in the blink of an eye but that take time and change your life in the long run. It’s just been a lot, let me tell you. I felt blocked by all that negative jazz – but not depressed or down. It’s just like all my thoughts started to turn into this one huge, indistinguishable mass – keeping me from viewing life with keen eyes. Time to catch a break. Time to sort things out. To find myself – all by myself. I wanted to do all this without the help of someone else. No external factors – just me and all the hard work I was willing to put in. And I did it. I can feel myself tearing up just typing this. An inexplicable experience! I’ve matured a lot and I’ve never felt better in all my life. I know what I want and am willing to do everything I can to get it. Whatever has happened to me in the past is in the past now. I’ve made my peace with all my demons, all the skeletons in my closet. I did it for myself. I did it, so I could experience this ver y moment right now for what it truly is. Independent of what might have happened before. It’s all good now!

MARK MY WORDS

What I -quite ineloquently- am trying to say is this: we only have this life. And I know I say that all the time and I know you’ve heard it even more often but it is true. So many of you keep messaging me with your personal stories. I am so very thankful that you pluck up the courage, telling me about all this. Opening up to me the way I’m trying to open up to you, too! But the one thing that keeps jumping at me between the lines is fear.

FEAR IS AN ASSHOLE

It truly is! And I know what I’m talking about being like the jumpiest person on the planet. There’s just so many things I’m scared my body doesn’t even bother to differentiate between it. Every scare is a jump scare. Still, what I can do is what you can do – work on it.

And you know what that means? Going through it all. All it takes is three seconds of courage confronting your fear. You’ll be so much stronger for it. There’s so much more to you than you know. Believe me. I’m with you in this!

SCARED AF

How scared do you guys think I was before starting out on my journey back home to myself? Before traveling to New York all by myself? There’s been so many questions just humming about my head I could barely form a coherent thought. At times I felt paralyzed by fear – yet, I kept telling myself that I would do it. For myself. Because I’m worth so much more than my biggest fear has me believing!

And ere I knew it I had booked the flight, booked the hotel and packed my bags. I could literally feel my heart drop driving towards the city in an Uber the day I arrived. It dropped first – then it started pounding. My ears ringing, my blood rushing trough my veins. Fear turning my gut upside down. Calm myself down? MISSION IMPOSSIBLE! At least that’s what I thought until I tried it. Until I was standing on the sidewalk, the rain during down on me, my heart almost jumping out of my chest. It was then that I closed my eyes. Zoned out every thing (all the other people, all noises, the sirens, the clatter, the song of life itself) but my own heart beat and the sonorous pulse of New York city. For it is there – calm and steady, if you just listen. And I knew what I had to do. Synch my heart to the beat of the city. Come home to myself in the place I most belong. My first task – my first victory. There’s nothing as exhilarating – I’m telling you.

I will always remain the girl with the energy of a thousand suns. I will never lose that – but I’m more mature about it. I know how to channel my energy now and how to keep the flow going. I didn’t spend my time shopping, dancing about, touchy feely about fabrics and patterns but rather enjoyed my days in the park. No Instagram. No E-Mails. Just me, my book, my music and I. Relaxing in the sun. Relaxing on a bench whilst watching other people go about their life, imagining what it could be like, dreaming together the wildest of all possible choices. I’ve learned to declutter my life, to confront myself about things I kept boxed and bottled up for a long time. And I am better for it. In the grandest of all cities with countless streets and colourful train networks I found my system, my safety net. I learned to feel again. I cried only to laugh all the way louder afterwards.

THANK YOU NY

New York, my love for you is grander than the biggest ocean! Grander even than the universe itself. Ever since I first set foot on New York pavement three years ago I knew I’d found where I belong. Even though it was winter and like minus 25 degrees Celsius (which means A LOT for if you know me you also know that I hate winter and start developing a winter depression once the temperature starts dropping towards zero) I was beaming with life. Both my friends and my sister couldn’t believe it – me, smiling, twirling, dancing, humming with life…in winter?! I don’t know what it is but there’s something about New York that does that to me. Brings out the very best in me. Reminds me of who I truly am. I can’t quite grasp it, yet. Time to go back and explore it some more, I guess 🙂

BERLIN OR NEW YORK

Moving to Berlin 5 years ago was not my decision. It sort of just happened even though I never really wanted to be here. I would have preferred it to move back to Hamburg – yet, somehow destiny seems to have had other plans for my life. And so the years passed by – until suddenly it had been five. In all honesty, I never really felt like I belonged here. I’ve never felt at home in Berlin. Many of you know that – and also know that I’ve continuously been looking for flats in Hamburg rather than Berlin. It’s always easier to remain where you feel most comfortable I guess. Which leads me to my second point on my agenda: the comfort zone and why you have to leave it! If you don’t, you just lose way too much time imagining what life could be like if only you were brave enough. If only one would stop lying around and start kicking life’s ass. Because you can! I know you can! I’d much rather regret doing something than regret not having done it at all. Just get on with it!

MOVING TO NY

It’s all I really want to be honest. Messages by you guys telling me to do just that flood my inbox on a daily basis. If only it were that easy. But my entire life is here. My family, my friends, my flat, my cat, my job. Just quit it all on a Sunday morning to hit up a plane and start all over again in New York come Monday? A most dearly beloved daydream! But, just a dream – at least at this point. But I promise to keep you guys posted – I’m working on it!

BACK TO NY

I will be back in four weeks time – I can’t wait to be honest. I mean I’ve only been back to Berlin for a total of five days – but can feel myself going crazy longing for New York! Might sound super dramatic but it is the truth. That’s why I just have to hop over the pond once more and ease the yearning that’s keeping me awake at night.

ADDRESSING YOU GUYS

I am truly crying typing this: A very heartfelt thank you to all of you! I bow my head, kneeling for you! I don’t think I can ever repay you nor make you understand just how much you’ve helped me through all of this! You’ve been…there are no words as to what you’ve been. My rock? My safe zone? My happy place? All of that doesn’t even come close! You’ve all just known that I was changing – before I even knew it myself. Like the closest of friends that can tel something is going on before you can. Like family. I know that that’s not to be taken for granted – so I really want to thank you guys! You’ve moved me to tears, stunned me speechless on a daily basis – and there’s nothing I can say or do to adequately thank you for it. Yet, I really want to try. So thank you, from the very bottom of my heart! Thank you for your empathy and words of courage! You’ve given so much – every word has gone a very long way! You guys are true gems! Never let anyone make you feel like you’re anything but the most bedazzling of all diamonds! And never lose that. In a world full of people who grow more and more estranged to the concept of basic human decency you are a DELIGHT! All my hugs and kisses I send to you. Thank you, truly!

And never -not even for a single second- believe that your messages don’t mean anything to me. For they mean EVERYTHING to me! Unfortunately I can’t respond to every message the way I would want to. I’d have to hire someone in order to reflect back to you the length and depth of your messages. But I won’t and I can’t do that! I’d never want to lose that connection with you guys, intercepting it with another person in between. So I really hope you can understand that I can’t always respond the way I’d want to. Just know that I love you, that your messages are everything to me and that you guys have my heart! All of it! THANK YOU!

On another note I would to say that this post -as freeing as typing this all up is for me- truly is designated for you guys. So many of you have come forth with their stories. And even though I can’t respond how I’d want to – I can make this post and try and give you as much of this life changing energy as I possibly can! I know that life is really hard sometimes. And that overcoming your biggest fears and leaving your comfort zone feels almost impossible sometimes. But you have to do it! You have to face whatever is bugging you head on! Whether it’s confronting some guy you like who’s behaving like an utter asshole and not treating you the way you deserve, or owning up to someone who’s been using you or telling your boss that you’ve had it – you git this! Whenever you feel your heart grow heavy and your tongue too, forbidding youth speak up for yourself – you have to do just that! Break the binds and set yourself free! Three seconds of courage is all it takes! You will thank yourself later! Problems only grow every time you cast them aside. So don’t do that.

Thinking back on all the time I’ve wasted second guessing myself – I really feel kinda sick. I regret not stepping up for myself over and over again. Being belittled and looked over. Doing that to myself as a result, too. I know now that that’s not how life is supposed to be – and that it’s up to me to decide and to act like that. You have to understand that it’s all up to you. YOU are in control of your life, your problems, your fears. And you can absolutely demolish em all! Change what you can, make peace with what has been – and most of all: love yourself. I know I love you. You should too! You got this! I’m with you in this! Always and forever.

In Kooperation mit EDITED